Menschen neigen oft dazu, die Dinge beim Kauf näher unter die Lupe zu nehmen, die einen direkten Kontakt mit der Haut und dem Körper haben. Bei Kleidung wird immer auf die Qualität des Materials geachtet. Es soll ja auch gesund sein und dem Körper nicht schaden. Kleidung wird regelmäßig gewechselt. Andersherum vergessen viele jedoch, wo etwa man ein Drittel des Lebens verbringt. Es ist die Matratze. Im Schlaf, wo sich der Körper erholt und die Psyche wieder stärk, ist die Matratze im ständigen Kontakt mit dem Körper. In China gilt das Sprichwort »Schlaf ist das Bügeleisen der Seele«. Eigentlich ein guter Grund mehr darauf zu achten, auf welcher Matratze man schläft und ob die Matratze für denjenigen auch das richtige ist. Oft ist die Liege- und Schlafposition der Auslöser für Schlafstörungen, sowie Glieder- und Schulterschmerzen. Schlechte Matratzen führen zu oft zu akuten Muskelreizungen und Zerrungen. Die Matratze muss gemeinsam mir dem Unterbett eine perfekte Unterlage bilden, um den Körper auf der Matratze richtig lagern zu können. Neben der Kleidung haben also auch Matratzen einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden unseres Körpers. Durch einen guten Schlaf trägt die richtige Matratze auch zur Gesundheit bei. Bereits die Römer haben ihre Betten durch Vorläufer heutiger Matratzen mit großem Luxus ausgestattet. Auf Gurte wurde Heu, Wolle oder Federn von Gänsen und Schwänen ausgelegt. Schon damals hat man sich den Komfort einer Matratze leisten können. Zur Zeiten der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert waren Matratzen besonders in der arabischen Welt üblich. Durch den daraus entstandenen Handel gelangte die Matratze nach Europa. Das Wort Matratze stammt jedoch ursprünglich aus dem früh-italienischen Wort „materzzo“, was auf das arabische Wort „matrah“, zu deutsch Bodenkissen, zurückzuführen war. Bis nach dem zweiten Weltkrieg waren Matratzen purer Luxus und wurden nur den höheren Schichten vorbehalten. Erst danach sind die Ansprüche an Matratzen und deutlich gestiegen.
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