Kaltschaummatratzen
Ein Bett besteht gewöhnlicher Weise aus dem Rahmen (mitsamt Bettpfosten, Kopfteil etc.), einem Lattenrost und einem Polster als zentraler Liegefläche – der Matratze. Dass diese mehr ist als eine x-beliebige Unterlage, wird spätestens dann zur Gewissheit, wenn das morgendliche Aufstehen zu einer schmerzhaften und wenig dynamischen Angelegenheit gerät und die Steifigkeit noch stundenlang anhält. Auf der Suche nach einer komfortablen Matratze stößt der Suchende bald auf die immer beliebteren Kaltschaummatratzen.
Kaltschaummatratzen gelten als der "Mercedes" unter den Matratzen. Innerhalb weniger Jahre sind sie in den Kreis der gebräuchlichsten Matratzen aufgestiegen, zu dem noch die Futons, die derzeit noch am stärksten verbreiteten (Taschen-) Federkern-, die Viskoschaum- und die Latexmatratzen zählen. Luftmatratzen und Wasserbetten sind Sonderfälle (ebenso die besonders in der Pflege verwendeten Dekubitusmatratzen, die über ein mit Luft gefülltes Schlauchsystem selbsttätig die Position des Liegenden verändern, so dass das gefürchtete Wundliegen vermieden wird). Jede dieser Varianten hat ihre Vorzüge, die der Kaltschaummatratzen sind jedoch unbestreitbar. Hierzu gehören das Schlafklima fördernde Eigenschaften wie ihre Elastizität, ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Stellungen des Lattenrostes auch bei großer Dicke, die so genannte Biegeelastizität, sowie ihre perfekte Geräuschlosigkeit (kein Quietschen, Knarren oder Gluckern). Bei Belastungsveränderung stellt sich die Matratze schnell, ohne Widerstand gegen den Positionswechsel und ohne Nachfedern auf die neue Situation ein. In Kombination mit einer geeigneten passenden Ummantelung und einer waschbaren Umhüllung sind sie uneinholbar komfortabel (Schweiß ableitend, hypoallergen, hitze- und feuerbeständig). Mit einem schwer entflammbaren Bezug nach DIN sind Kaltschaummatratzen damit auch ideale Matratzen für das Kinderbett.
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