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Lattenrost und Matratzen BLOG » Texte von dritten

Archiv der Kategorie ‘Texte von dritten‘

Pension

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Meine Freundin hat ein Haus geerbt. Und noch dazu ein nicht gerade kleines und in super Lage. Eigentlich ist es für sie viel zu groß. Sie ist alleinstehend und jetzt 55 Jahre. Er hat sie überlegt, ob sie es verkauft und sich eine kleine Eigentumswohnung kauft. Aber dann – recht zeitgleich – verlor sie ihre Job. Da kam ihr die Idee, eine Pension zu eröffnen. Gedacht, gesagt, getan. Also ging es los. Umbauten waren kaum nötig, denn im Obergeschoss sind 2 Schlafzimmer mit jeweils eigenem Badezimmer. Also perfekt geeignet. Und damit brauchte nur im Erdgeschoss so gearbeitet werden, dass ihr privater Wohnbereich unzugänglich ist und die Gäste einen separaten Eingang hatten. Bei der Einrichtung der Zimmer habe ich ihr dann ein wenig geholfen. Wir sind also gemeinsam los und haben Betten und Schränke gekauft. Alles in hellem Holz. Und für die Böden haben wir Laminat genommen. Dann ging es an die Matratzen. Was nehmen? Letztendlich hat sie sich für Taschenfederkernmatratzen entschieden. Da sie keine verstellbaren Lattenroste genommen hat, war das lt. Verkäufer eine gute Entscheidung. Und das Gewicht ist auch noch in Ordnung, denn sie muss die Matratzen ja auch mal wenden. Aber da es nur 1 x 2 Meter sind, bekommt sie das gut hin. Und sie wollte für ihre Gäste gerne gemütliche und rückengerechte Schlafplätze haben. Da sind Taschenfederkernmatratzen eine gute Wahl. Der Verkäufer hat uns wirklich alle Vor- und Nachteile aufgezählt. Und da meine alte Matratze auch schon 5 Jahre auf dem Buckel hat, habe ich eine Woche später auch 2 Taschenfederkernmatratzen gekauft. Eine für mich und eine für unser Gästebett. Ich schlafe darauf wirklich wie auf Wolke 7. Und die Pension meiner Freundin läuft auch richtig gut. Sie hat schon die ersten Stammgäste, die 1 x im Monat ein Wochenende bei ihr verbringen. Und eine Familie aus Schweden hat sich auch schon für das nächste Jahr wieder angemeldet. Die Pension war eine wirklich gute Idee. Und mittlerweile hat sie noch Taschenfederkernmatratzen nachgekauft, damit sie ganz speziell auf die Grösse, das Gewicht und das Schlafverhalten der Gäste eingehen kann. Ich glaube, das ist die erste rückengerecht Schlafen-Pension, die es in unserer Stadt gibt.

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falsche Matratze

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Mein erstes Bett nach dem Auszug aus meinem Elternhaus war eine Sofa-Matratzen-Kombination im Stil eines Futon- Bettes. Weil ich  Judo mache, habe ich einem asiatischen Wohnstil immer Vorrang vor Schlafkomfort gegeben. Nach drei Jahren stellte sich aber ein Phänomen ein, dass sich so
äußerte: Mitten in der Nacht wachte ich auf und wahlweise der rechte oder der linke Arm waren eingeschlafen. Das ging soweit, dass ich im Halbschlaf Angst bekommen habe, den jeweiligen Arm verloren zu haben. Mein Physiotherapeut vom Sport sagte mir, dass das an der harten Matratze liegen könnte und ich es mal mit einem richtigen Bett probieren sollte. Also nicht nur einfach eine weiche Matratze sondern tatsächlich Bettgestell, Lattenrost, Federkernmatratze oder Weichschaummatratze. Es war schon eine ganze Stange Geld, aber die Gesundheit ging mir in dem Augenblick vor und es hat sich gelohnt: Seit einem Jahr schlafe ich nun in einem „richtigen“ Bett und habe vom ersten Tage an keine Probleme mehr mit eingeschlafenen Armen. Meine Freundin sagt auch, dass ich seitdem im Schlaf weniger Wühle. Gefährlich ist nur, dass ich mich in dem Bett gleich so wohl fühle, dass ich morgens oftmals nicht raus will und immer öfter kurz vorm Verschlafen bin.
Fazit: Pro Bett: Gesundheit, Wohlfühlen, kein Wühlen mehr. Contra: Einige verpasste Vorlesungen *grins*.

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Immer nur Fußball

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Es ist immer das gleiche Spiel. Fußball. Und schon sind unsere Männer außer Rand und Band. Entweder gehen Sie in ihre Lieblingskneipe oder sammeln sich an anderen Orten, wo sie die Spiele auf großen Leinwänden im Kreise Gleichgesinnter lautstark und mit vielen Kommentaren schauen können. Und wenn die Spiele zu Hause geguckt werden, dann lädt man die Kumpels doch gerne ein, dabei zu sein. Da wird aus jedem Einzelgänger plötzlich ein Rudeltier. Und das Sahnehäubchen sind wir Frauen. Am besten sorgen wir stillschweigend und noch besser unsichtbar für den Nachschub an kaltem Bier, füllen die Chips nach und ganz toll ist es, wenn wir noch Schnittchen machen. Ich bin das ja gewohnt, aber gestern musste ich doch staunen. Im Hausflur begegnete ich gestern einem jungen Mann, der dabei war, eine Kaltschaummatratze die Treppen hochzuschleppen. Ich habe also eine wenig gewartet, damit er an meiner Haustür gut vorbeikam. Viel darüber nachgedacht habe ich nicht. Aber als ich vom Einkaufen zurückkam, da durfte ich dem nächsten jungen Mann die Tür aufhalten. Auch er hatte eine Kaltschaummatratze dabei. Aber das richtige Fragezeichen hatte ich wohl im Blick, als mein Nachbar gleich mit der nächsten hinterherkam. Bleibt kurz zu erwähnen, dass er so Anfang 20 ist. Er lächelte mich an und erklärte mir, dass er mit Kumpel ein Fußball- und Playstation-Wochenende machen würde. Und da er einfach nicht ausreichend Schlafplätze hätte, was auch bei den Kumpel nicht anders wäre, hätten Sie sich im Outlet jeder eine Kaltschaummatratze gekauft. Die sind leicht zu transportieren. Und so wechselt der Gastgeber dann regelmäßig und sie gönnen sich 1 x im Monat ein Männerwochenende. Und wenn dann Fußballpause ist, dann wird eben nur „gezockt“, wie er es nennt. Ich musste schon schmunzeln. Aber da lobe ich mir es doch, dass mein Mann seine Freunde nur zum Gucken einlädt und die brav wieder nach Hause fahren nach dem Spiel. Und die Schnittchen habe ich an dem Tag wirklich gerne gemacht, denn immerhin muss ich nicht auch noch für das Frühstück sorgen.

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Endlich Wochenende!

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Die Überraschung war meinem Mann perfekt gelungen. Er hatte uns ein Wochenende an der Küste gebucht. Ich liebe das Meer, den Wind und den Strand. Jedes Mal wenn ich von der Nordseeküste zurückkomme, geht es mir besser. Der Kopf ist wieder frei und ich habe mal richtig Zeit mich mit ihm zu unterhalten. Unter der Woche geht doch vieles verloren, man nimmt sich einfach viel zu wenig Zeit für einander. Hier, an einem Wochenende, weit weg von Zuhause, besinnt man sich mal wieder auf den Partner und auf sich selber. Die langen Spaziergänge am Strand, bei einer ordentlichen steifen Brise sind herrlich für das Gemüt und frischen unsere langjährige Partnerschaft wieder auf.
Das Hotel ist  ein Traum. Nicht vom Standard her, es ist etwas altmodisch, plüschig würde der Norddeutsche sagen. Aber das Personal ist sehr zuvorkommend und die Zimmer sind sehr sauber und gepflegt. Im Garten stehen mindestens 30 Strandkörbe und alles strahlt Gemütlichkeit aus. Am Empfang liegt ein großer schwarzer Hund, der uns träge zublinzelt.
Nun erst einmal ans Wasser, gucken ob das Meer noch da ist, seit dem letzten Mal.  Es weht ein heftiger Wind vom Meer her und überall liegen Muscheln und die Luft riecht nach Seetank und schmeckt nach Salz. Nach 4 Stunden sind wir für heute genug gelaufen und stärken uns bei einer „toten Tante“ (Schokolade mit Rum). Nach dem Abendessen in einem gemütlichen Restaurant, greift die Müdigkeit um sich. Seeluft macht hungrig und müde. Nur noch schnell Zähne putzen und ab in die Koje. Eine dicke Daunendecke erwartet uns müde Krieger und der Lattenrost seufzt genüsslich als wir uns auf die Matratze legen. Wir haben das zweite Bein noch gar nicht richtig nach gezogen, als wir auch schon von den Deichen und den Schiffen träumen. Morgen wird ein herrlicher Tag, bestimmt.

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Einfach mal bummeln gehen

Dienstag, den 22. Juli 2008

Meine Eltern wollten ins dänische Einrichtungshaus und machten den Fehler mir das zu erzählen. Natürlich wollte ich mit. Im Auto fragten sie mich was ich den da wolle und ich sagte einfach nur gucken und bummeln. Was anderes war auch nicht möglich den in meinem Portemonnaie herrschte Ebbe. Aber man konnte ja so herrlich Träumen, wenn man da war. Erst das große Wohnzimmer mit dem schönen Kaminnachbau, dann diese Traumküchen. Jede die gut gefiel musste genaustens unter die Lupe genommen werden. Hier eine Schublade öffnen und da den Kühlschrank. Dann ab ins Schlafzimmer. Hach das schöne Himmelbett, ein Mädchentraum. Dann Probeliegen auf Latex-,  Kaltschaum- und Federkernmatratzen und einfach nur rumalbern. Bei den Kinderzimmern den Stofftieren das Sprechen beibringen und in dem Hängesessel schaukeln. Dann gemütlich einen Tee auf der Dachterrasse. Eigentlich ist das Wetter viel zu schade um drin zu sein, aber es macht Spaß. Danach runter zu den Kleinteilen und Abholsachen. Hm..ich brauch neue Töpfe. Mami hat ein einsehen und für den Brotkasten auch. Dann weiter Bilder gucken, aber so wirklich hübsch ist keins. Kerzen duften so schön und sehen so toll aus, aber ich hab weiß Gott genug. Bei den Lampen hat Vati ein einsehen. Meine Küchenlampe ist kaputt und die ideale Lösung war die eh nie. Also eine übern Tisch und Unterbaustrahler. Super.. Naja und im vorbei gehen halt noch da noch was und hier noch was. Am Ende habe ich viele tolle neue Sachen und dann lädt Vati uns auch noch auf ein Steak ein. Was für ein perfekter Tag und wie gut das ich Einzelkind bin.

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Einmal Ruhe !

Dienstag, den 22. Juli 2008

Sie hörte schon die Geräusche aus den unteren Räumen! Die Sonne versuchte durch die Gardinen zu dringen, dabei war es noch früh am Tag. Seit einer halben Stunde lag sie wach in ihrem Bett. Die Matratze war nass geschwitzt, da sie mal wieder diese immer wiederkehrenden Alpträume gehabt hatte. Sie brauchte unbedingt einmal Ruhe und Abstand von der Familie. Dies war leichter gesagt als getan. Sie wurde schließlich gebraucht. Auch wenn der Große bereits zur Schule ging, da war aber ja noch die Kleine! Und ihr Mann. Alle verließen sich auf sie. Sie liebte ihre Kinder und ihren Mann, ohne Frage. Doch wann hatte er sie das letzte Mal richtig unterstützt? Alles blieb an ihr hängen, den Großen zur Schule bringen und wieder abholen, die Kleine ging zweimal die Woche in den Kindergarten. Hier musste sie einige Hilfsarbeiten erledigen. Dann war da das Haus und der große Garten. Ihr Mann traf sich mit seinen Freunden und ging seiner Arbeit nach. Eine Hilfe war er ihr nur während ihrer Schwangerschaften gewesen. Aber jetzt? Unruhig wälzte sie sich auf der Matratze hin und her, ohne die Kraft zu finden endlich aufzustehen. Leise ging die Schlafzimmertür auf. Sie stellte sich schlafend. Sie hörte auf dem Pakettfußboden die tapsenden Geräusche der barfuss laufenden Kinder und die ihres Mannes. Alle drei flüsterten miteinander. Dann roch sie es. Es war der Geruch von frisch gebrühten Kaffee und frischen Brötchen. Mit einem Jauchzer sprangen die beiden Kinder zu ihr ins Bett, dass sie Angst um den alten Lattenrost hatte. Blinzend schlug sie die Augen auf. Da stand ihr Mann mit dem Tablett in den Händen und lächelte sie verliebt wie am ersten Tag an. „Alles Gute zum 10. Hochzeitstag, mein Schatz!“ Alle schlimmen Gedanken waren mit einem Mal vergessen. Sie drückte ihre Kinder und strahlte ihren Mann mit großen Augen an.

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Durchwachte Nächte

Samstag, den 19. Juli 2008

Die leuchtend roten Zahlen des Weckers zeigten unbarmherzig vier Uhr an. Vier Uhr ! Seit Tagen ging das nun schon so. Abends war ich so müde, dass ich es nicht mal mehr schaffte den viertel nach acht film zu ende zu sehen und um vier Uhr war ich schlagartig hell wach. Morgens kam ich dafür dann nicht hoch. Ich hab schon versucht länger wach zu bleiben um dann vielleicht so müde zu sein, dass ich gar nicht erst aufwache, aber das hatte nur die Konsequenz, dass ich dann nächsten Tag noch müder war. Ich schlief ja mittlerweile sogar auf der Couch ein, dass ist mir sonst nie passiert. Erstens war mir das nie gemütlich genug und zweitens war mir der Fernseher zu laut im Hintergrund. Jetzt wachte ich nur von der Werbung auf und ging dann ins Bett. Wobei ich auch schon öfter den Film gleich im Bett anmachte und den Timer vom Fernseher einstellte. Irgendwie konnte es so nicht weiter gehen. Aber ich konnte doch auch nicht jeden Abend eine Schlaftablette nehmen, damit ich durchschlief. Ich stand erstmal auf und trank ein Glas Wasser. Sollte ich noch etwas lesen ? Eigentlich war es doch mal an der Zeit raus zu finden, warum ich immer wach wurde. Ich ging wieder ins Bett und machte das Licht an. Dass Lattenrost knarrte unter meiner Bewegung. Ich atmete tief durch und versuchte meinen Kopf etwas frei zu bekommen um an die Gedanken zu kommen, die so unterbewusst abliefen. Irgendwie fühlte ich auch eine innere Unruhe. Langsam kam ich dahinter ich versuchte einige Gedanken zu greifen und bei einem fuhr es mir in den Bauch. Mein Problem war das ich noch so viel zu erledigen hatte und Angst hatte irgendetwas zu vergessen. Mit beiden Beinen sprang ich aus dem Bett und schnappte mir einen Zettel und einen Stift und fing alles an aufzuschreiben. Danach schlief ich wieder wie ein Baby.

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Ein Prinzessinnen – Zimmer entsteht

Samstag, den 19. Juli 2008

Jetzt war es endlich soweit. Meine Tochter sollte ihr lang ersehntes Prinzessinnen-Zimmer bekommen. Lange haben wir überlegt wie das aussehen soll. Weiße Möbel sollten es sein und die Wände in rosa, aber wie dann der Teppich ? Also Sind wir los und haben einen dunkel lila Teppich gefunden. Mit einem kleinen Stück davon sind wir dann Farbe kaufen gefahren in mittel rosa. Dann weiter ins Möbelhaus. Ein weißes, halbhohes Flexabett. Passend dazu noch Schrank und Schreibtisch. Dann weiter nach Matratze und Lattenrost gucken. Ein Lattenrost mit verstellbaren Kopf- und Fußteil und eine Kaltschaummatratze gekauft. Dann wieder schnell nach Hause. Die Wände gestrichen und den Teppich verlegt, schließlich muss der ja noch einen Tag liegen, bevor man die Möbel drauf stellt. Beim Kauf der Matratze habe ich noch einen süßen Himmel gesehen mit rosa Schmetterlingen drauf. Nächsten Morgen zu Ikea und noch ein wenig Deko kaufen. Eine Stehlampe in weiß und ein Lammfell etc.
Dann wieder nach Hause und auf die Möbel warten. Wie gut das die kleine bei Oma ist. Na die wird Augen machen.. Nach dem Aufbau der Möbel und dem dekorieren, musste ja alles wieder eingeräumt werden. Wir haben noch weiße Regale für die Bücher gekauft und es sah richtig schön aus. Auch Barbie und Ken bekamen ihren Platz. Abends waren wir dann echt geschafft und gespannt was unsere Tochter sagen würde. Nächsten Morgen war es so weit. Ihr Geburtstag. Oma brachte sie und sie hatte keine Ahnung. Sie plapperte vom den Tagen bei Oma und packte ihre zigste Barbie aus. Als sie dann das Päckchen mit dem Schlüssel öffnete, schaute sie uns fragend an und sagte ,, das ist doch mein Zimmerschlüssel“ Ich sagte ihr das da dann wohl das nächste Geschenk sein müsse. Sie ging vor und wir gespannt hinter her. Als sie das Zimmer aufschloss ging ein Schrei durch die Wohnung. Sie hatte Tränen in den Augen vor Freude. Unsere Überraschung war gelungen.

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Die Besucherritze

Montag, den 14. Juli 2008

Meine Freundin und ich haben über Jahre hinweg in unsere 140×200 Matratze eine richtige Mulde in die Mitte hinein geschlafen. Da es uns beide immer zueinander in die Mitte des Bettes zieht, war da natürlich auch immer die schwerste Belastung (wobei das wohl eher mir zu zuschreiben ist, da meine Freundin eine ganz zierliche ist). Das Bettgestell war auch schon in die Jahre gekommen und die Schrauben musste fast wöchentlich von mir wieder nachgezogen werden, damit wir nachts nicht irgendwann mal mit einem lauten Krach auf dem Boden liegen würden und ehrlich gibt es sanftere Methoden geweckt zu werden. Wir entschieden uns dazu ein großes Doppelbett zu kaufen mit zwei Matratzen. Unsere Freunde haben uns davor gewarnt, dass die berühmte Besucherritze unsere Lieggewohnheiten verändern könnten. Im Urlaub hatten wir immer getrennte Betten, die zusammen geschoben worden waren. Da war es wirklich so, aber bei zwei Matratzen in einem Bett? Also ließen wir uns vor dem Einkauf richtig beraten: Die neuen Lattenroste sollten bündig aneinander schließen und die Matratzen sollten an den Kannten nicht zu sehr abfallen. Erstaunlicherweise dachten die Bettenentwickler wohl genauso und so kamen wir zu unserem neuen Bett. Mit einem durchgehenden Matratzenschoner und einem durchgehenden Bettlaken vervollständigt, in dem wir wie immer ohne Probleme auch quer im Bett liegen könnten ohne den Übergang der zwei Matratzen zu spüren. Und mit einer großen Bettdecke kann man jetzt wieder richtig schön und eingekuschelt schlafen.

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Die erste eigene Wohnung

Montag, den 14. Juli 2008

Wer kennt es nicht? Die erste eigene Wohnung! Welch ein Gefühl von Freiheit. Keiner darf mehr sagen: räume auf, stell weg, leg´ die Wäsche zusammen. Alles riecht nach Freiheit. Wirklich alles? Es gibt da ja auch noch Nachbarn. Leider! Aber zurück. Jetzt kann man sich selber verwirklichen, kann sich seine Räume so einrichten, wie man es gern möchte. Seinen Geschmack entfalten. Was ist wichtig? Das Wohnzimmer! Alles muss harmonieren. Das alte Jugendzimmer habe ich natürlich mitgenommen, das Geld ist schließlich knapp. Aber meine Eltern haben mir ein kleines Startkapital gegeben. Für insgesamt 1500,–€ könnte ich einkaufen gehen. Ich soll mich doch in meinen ersten vier eigenen Wänden wohl fühlen. Vielleicht sind sie allerdings auch froh, dass ich jetzt ausgezogen bin. Zwar haben wir ein gutes, sehr gutes Verhältnis, aber manchmal gab es schon Stress, wenn ich erst nachts nach Hause kam. Nun aber auf zum dänischen Einrichtungshaus, dort gibt es herrliche preisgünstige Möbel. Ich komme mir vor, als wäre ich im Schlaraffenland. Nach Stunden lande ich irgendwann bei den Schlafzimmern. Wäre es nicht toll, diesen Traum in Weiß zu besitzen? Ein neues Bett in weiß mit einer passenden Kommode und passendem Kleiderschrank! Sogar die passenden Lattenroste und Matratzen gibt es hier. Alles zusammen nur 600,–€. Ich glaube, ich kaufe das Schlafzimmer und wenn ich das Bett gleich in 2 x 2 Meter kaufe, hält es auch die nächsten Jahre. Somit eine hervorragende Anschaffung. Und ich habe immer noch Geld übrig. Jetzt fehlen nur noch die passenden Gardinen und ein flauschig weicher Teppich. Mein erstes eigenes Schlafzimmer ist für wenig Geld perfekt eingerichtet und ein kleiner Traum ist in Erfüllung gegangen!

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