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Lattenrost und Matratzen BLOG » Matratzen

Archiv der Kategorie ‘Matratzen‘

Visco bzw. Tempur Matratzen

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Die als erstes unter dem Namen „Tempur“ bekannt gewordene Matratze besteht aus einem Memory Schaum (Gedächtnis - Schaum). Diese Matratze hat die Eigenschaft sich dem Körper perfekt anzupassen. Die Anpassung erfolgt durch einsinken aufgrund der Körperwärme und Druck auf die Matratze. Der Schaum von diesen Matratzen formt sich nur sehr langsam wieder in seine Ausgangsposition zurück. Dies hat Vor- aber auch Nachteile. Sollten Sie Nachts Ihre Liegeposition auf der Matratze nur minimal ändern wollen, kann es sein, dass Sie immer wieder in die alte zurückfliegen, da sich hier ja ein Abdruck Ihres Körpers in den Matratzen bildet. Die Bezüge haben meistens keine Wattierungsschicht damit die Körperwärme besser auf den Schaum übertragen wir. Dadurch klagen einige Matratzen Inhaber über starkes Schwitzen auf ihrer Matratze

Vorteile:

  • Visco Matratzen haben eine extrem gute Körperanpassung.
  • Bei einer Visco Matratze werden druckempfindliche Körperstellen besser entlastet.
  • Visco Matratzen haben eine sehr gute Punktelastizität

Nachteile:

  • Tempur Matratzen sind sehr hochpreisig. Von anderen Herstellern werden schon preisgünstigere Matratzen angeboten
  • Eine Viscoschaum Matratze ist für unbeheizte Schlafzimmer im Winter nicht geeignet.
  • Bei einer Visco Matratze entstehet of ein Wärmestau in den Kuhlen dadurch kann starkes Schwitzen entstehen
  • Durch die Verzögerte Rückstellung in die Ausgangsform, kann es beim Schlafen auf dieser Matratze zu häufigerem Aufwachen in der Nacht kommen, da man oft wieder in die alte Schlafposition zurückfällt.

Lattenrost

Für eine Visco Matratze empfehlen wir einen Lattenrost 42 Leisten. Ein Lattenrost mit 28 Leisten kann man zwar verwenden, ist aber nicht so zu empfehlen.

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Visco-Matratze oder Latexmatratze - Welche ist die Richtige für mich? Teil 2

Dienstag, den 1. Juli 2008

…….Dagegen werden Latexmatratzen entweder aus synthetischem Latex oder Naturlatex hergestellt. Meistens werden jedoch beide gemischt. Durch Zugabe von Schwefel und anderen Stoffen wird dann im Vulkanisationsverfahren der Kautschuk in Form gebracht. Hier ist darauf zu achten, wie hoch der Anteil an Naturprodukt ist. Denn es wird meistens in der Produktion mit synthetischem Latex gemischt, der seine Elastizität schneller verliert. Je höher als der Anteil an Naturlatex, desto langlebiger die Matratze. (Meist findet sich ein Anteil von ca. 30 – 35 Prozent an Naturlatex in der Matratze.) Latexmatratzen aus 100 Prozent Naturlatex sind auf dem Markt wenig zu finden. Dagegen jedoch durchaus welche aus 100 Prozent synthetischem Latex. Sollten Sie Wert darauf legen, dass ihre Matratze ausschließlich aus Naturlatex besteht, achten Sie auf das Gütesiegel „QUL” des Qualitätsverbandes umweltverträgliche Latexmatratzen e.V..

Die Lebensdauer beider Matratzen können nur schwer verglichen werden, da für beide keine Werte vorliegen, die eine Durchschnittsaussage rechtfertigen. Allerdings gilt für beide, dass der Lattenrost eine erhebliche Rolle spielt. Gerade bei den Latexmatratzen ist wichtig, sie auf Lattenrost und nicht in geschlossenen Bettsystemen zu legen, um eine Schimmelbildung auszuschließen. (Diese wäre möglich, muss aber nicht zwingend auftreten, wenn Pflegehinweise beachtet werden.) Sowohl für Latexmatratzen als auch für Visco-Matratzen werden Lattenroste mit 42 Latten empfohlen, um die positiven Liegeeigenschaften beider Matratzen optimal zu unterstützen und die Lebensdauer zu optimieren. Nur die Latexmatratze können sie auch mit einem Lattenrost mit weniger (mind. aber 28) Leisten nutzen. Allerdings ist das nicht empfehlenswert und ggf. nur als Übergangslösung anzusehen.

Sowohl die Visco-Matratze als auch die Latexmatratze sind bestens für verstellbare Lattenroste geeignet und passen sich sehr gut an diese und auch an die Körperform an. Ebenso sind beide sind absolut geräuschfrei und haben den Vorteil der geringen Anfälligkeit für Milben (entsprechende Pflege vorausgesetzt), so dass sie für Allergiker gut geeignet sind.

Die Visco-Matratze ist für druckempfindliche Körperstellen optimal geeignet und entlastet diese Regionen wir keine andere Matratze. Als möglichen Nachteil könnte man benennen, dass sie sich evtl. zu langsam in die Ursprungsform zurückbildet, was unter Umständen die Bewegungsfreiheit beim Schlafen (Änderung der Liegeposition) einschränken kann. Aber gerade diese Eigenschaft wird von einige Menschen als einer der Vorteile dieser Matratze gesehen. Ein weiterer Nachteil der Visco-Matrazen zeigt sich bei Menschen, die ihre Schlafraum-Temperatur gerne niedrig halten. Da das Material bei Wärme nachgibt, ist das Verhalten bei zu niedrigen Temperaturen stark eingeschränkt. Im Gegensatz dazu kann die Bildung von Wärmestaus in den Liegemulden zu stärkerem Schwitzen führen. Insbesondere, wenn der Bezug der Matratze keine guten Luftzirkulationseigenschaften aufweist. Da die Visco-Matratze aber im Vergleich weniger Gewicht haben, sind sie leichter zu transportieren und auch das Wenden leichter zu handhaben. Bei Visco-Matratzen mit einer Lage PUR-Schaum und einer Lage Memory Schaum fällt das Wenden entsprechend ganz weg.

Latexmatratzen haben meist ein sehr hohes Gewicht, was sie – da sie auch sehr flexibel sind -  unhandlich macht. Das kann den Transport und das empfohlene regelmäßige Wenden ggf. schwer gestalten. Ein weiterer Nachteil, der jedoch seltener Auftritt, ist der Geruch des Materials. Er verfliegt jedoch nach einigen Wochen gänzlich und hier kann man das Problem mit einem guten Auslüften der Matratze vor Benutzung schon beheben. Da Latexmatratzen keinen optimalen Feuchtigkeitstransport bieten und das Schwitzen fördern, ist diese Matratze für Menschen, die im Schlaf stark transpirieren weniger gut geeignet. Auch das empfohlene regelmäßige Auslüften der Latexmatratze mag für viele als Nachteil gesehen werden, ist aber empfehlenswert, um die Abgabe aller aufgenommener Feuchtigkeit an die Luft zu ermöglichen. Dieser Nachteil bezieht sich allerdings auf Matratzen, die aus rein synthetischem Latex oder mit einem Anteil von ca. 30 Prozent Naturlatex. Bei einem Produkt aus 100 Prozent Naturkautschuk ist aufgrund besserer Belüftungseigenschaft des Materials auch der Feuchtigkeitstransport wesentlich höher. Nicht den Vorteil vergessend, dass es sich bei Naturkautschuk um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Ein Faktor bei den Latexmatratzen ist auch die Lichtempfindlichkeit von Naturlatex. Sie sollten ihre Matratze daher nur bedingt dem Sonnenlicht aussetzen, da das den Alterungsprozess beschleunigt.

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Kaltschaummatratzen im Vergleich zu anderen Matratzen

Dienstag, den 1. Juli 2008

Bevor man sich dafür entscheidet, eine Kaltschaummatratze zu kaufen, sollte man wissen, welche Vor- und Nachteile diese im Gegensatz zu anderen Matratzen haben. Was das Material von Kaltschaummatratzen anbelangt, handelt es sich hierbei um Rohöl, also einen nicht nachwachsenden Rohstoff. Matratzen aus Naturlatex hingegen werden mit einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt. Bereits nach dem Kauf lassen sich erste Unterschiede zwischen einer Kaltschaummatratze und einer Naturlatex-Matratze feststellen. Während die Kaltschaummatratze nahezu geruchlos ist und sich dies besonders für Menschen mit Allergien eignet, wird man bei einer Matratze aus Naturlatex anfangs einen leichten Gummigeruch wahrnehmen.

Auch beim Gewicht kann die Kaltschaummatratze überzeugen. Bei Standardgrößen liegt eine Kaltschaummatratze bei etwa 15 bis 16 Kilo, weswegen sie sich gut für das Wenden der Matratze eignet. Die Naturlatex-Matratze wiegt fast 10 Kilo mehr, was man auch dann merkt, wenn man die Matratze wendet und dreht. Besonders beim Beziehen der Betten kann man vom niedrigen Gewicht der Kaltschaummatratzen profitieren. Außerdem verfügen Kaltschaummatratzen über eine gute Flächen-Elastizität und haben eine gute Belüftung

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Härtegrade von Matratzen

Montag, den 30. Juni 2008

Mit dem Härtegrad haben fast alle Interessenten von neuen Matratzen die meisten Probleme. Was für einen Härtegrad soll ich nur wählen.
Dies ist auch eine sehr schwere Frage.  Viele meinen es geht nur nach dem Gewicht.  Dies ist aber leider falsch. Es kommt auf mehrere Dinge an.

  1. Wie groß ist die Person welche auf der Matratze liegen soll
  2. Wie schwer ist die Person welche auf der Matratze liegen soll
  3. Was für eine Matratzen wurden ausgewählt
  4. Wie Schläft die Person auf der Matratze (Bauschläfer, Rückenschläfer, Seitenschläfer)

Hier ein Beispiel:

Eine Person, welche 86 Kg. wiegt sollte nach den meisten Verkäufern eine Matratzen in HG 3 nehmen.  Nun ist das Problem aber folgender. Wenn die Person 200 cm groß ist, ist die punktuelle Belastung auf die Matratze weit weniger als wenn die Person nur 1,60 cm. Bei einer Person welche 1,60 cm groß ist eine Matratze in HG 3 richtig aber sollte die Person 200 cm groß und Seitenschläfer sein, dann wäre eine Matratze in HG 2 am besten.

Des weiteren muss man die Matratze mit berücksichtigen.  Kaltschaummatratzen werden unterschiedlich hergestellt. So dass eine Kaltschaummatratze von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Liegeeigenschaften haben. Es kann sogar sein, dass die Liegeeigenschaften der Matratzen vom selben Hersteller unterschiedlich sind.  Des weiteren sind Matratzen auch unterschiedlich eingeschnitten (dadurch werden die Zonen eingearbeitet) .  Taschenfederkernmatratzen sind in der Regel  härter als Kaltschaummatratzen. Sollte eine Taschenfederkernmatratze keinen abnehmbaren Bezug haben, sind die Matratzen härter als Matratzen mit abnehmbaren Bezug. Federkernmatratzen haben meist keinen Abnehmbaren Bezug und sind somit meist sehr Hart.

Die Schlafposition sollte beim Kauf  auch berücksichtigt werden.  Bauchschläfer sollten eher Harte Matratzen haben, da bei zu weichen Matratzen die Personen einen Hohlkreuz machen welches dann Kreuzschmerzen verursacht. Das gleiche ist bei Personen die auf der Seite schlafen. Sollte hier die Matratze zu Hart sein liegt die Person meist auf der Schulter und auf dem Becken auf,  da an der Taille  der Körper nicht gestützt wird. Dadurch senkt sich die Taille und die Wirbelsäule hängt durch. Dies verursacht somit auch schmerzen im unteren Rückenbereich.

Daher raten wir, Matratzen Probe zu liegen.  Probeliegen sollte aber mind. eine Nacht sein. Lassen Sie die Schutzhülle auf der Matratze da viele Verkäufer, ausgepackte Matratzen nicht mehr zurücknehmen.

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Allergien und Matratzen

Dienstag, den 24. Juni 2008

Gerade wenn man Allergiker ist, sollte man Matratzen nicht länger als 8 Jahre nutzen und sich dann einen Neukauf starten. Nur worauf sollte man als Allergiker achten und welche Hinweise sind mehr Schall und Rauch als wirklich beachtenswert? Da sich mehr als die Hälfte aller Milben, die sich im Haushalt so tummeln, im Bett finden, bieten sich entsprechende Bezüge an, die man am besten sofort auf eine neue Matratze zieht. Aber da sich nicht alle der „Schlafzimmer-Milben“ in den Matratzen leben (Über die Hälfte sind es aber doch) sollte man natürlich auch Kopfkissen und Bettdecke berücksichtigen. Auch für Kissen und Decken gibt es Bezüge, die allergendicht sind. Milben fühlen sich in feuchten und warmen Klima am wohlsten. Und da wir pro Nacht bis zu einem Liter Schweiß verlieren, ist das für Milben natürlich optimal. Aber auch Pilzsporen freuen sich darüber. Und da Milben sich von diesen ernähren, findet man sie dann natürlich vermehrt vor. Und da man Milben in allen Matratzen findet, sollten Allergiker die Bezüge der Matratzen mindestens alle 2 bis 3 Monate waschen. Schon 60 Grad reichen, um die Milben abzutöten und Milbenkot zu entfernen. Und achten Sie auch darauf, dass ihre Matratzen atmungsaktiv sind. Das hält das Klima trockener und wenden und lüften sie ihre Matratze regelmäßig. Und da sie als Allergiker sicher generell sensibler auf Schadstoffe reagieren, achten Sie ebenfalls auf die Materialien, die zur Herstellung verwendet wurden. Matratzen aus Naturlatex sind für Allergiker weniger geeignet, da sie wenig atmungsaktiv sind. Ansonsten gilt schon, sich am besten eine Matratze aus synthetischen Materialien zu kaufen. Milben haben es gerne warm. Deswegen bietet es sich an, die Temperatur im Schlafzimmer unter 20 Grad zu belassen. Bei 25 Grad und mehr fühlen Milben sich am wohlsten. Zusätzlich als Ratschlag, um Milben vom Bett fernzuhalten sollte man vermeiden, Schlafzeug auf den Teppich zu legen und Haustiere nicht ins Bett zu lassen.

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Die Auswahl der richtigen Matratze

Donnerstag, den 12. Juni 2008

Die Auswahl der richtigen Matratze fordert eines: viel Geduld!

Bis man die für sich passende Matratze gefunden hat, können gut gerne ein paar Wochen ins Land ziehen. Man muss auf so viele unterschiedliche Punkte achten: Härtegrad, Größe, Füllung, etc.
Was man auf jeden Fall beachten sollte, ist die Auswahl des Händlers, bei dem man die Matratze kauft. Es sollte nicht irgendein Geschäft sein, das zur Zeit eine Matratze für 10 Euro im Angebot hat. Mit solchen Schnäppchen kann man sich sehr schnell den Rücken kaputt liegen. Es sollte ein Fachgeschäft sein, in dem man die gewünschte Matratze kaufen möchte. Auch dabei sollte man auf kompetente und ausreichende Beratung achten. Hat man das Gefühl, dass der Verkäufer einfach nur die Ware an den Mann bringen möchte, sollte man sich für ein weiteres Fachgeschäft entscheiden. Erst, wenn man das richtige Geschäft gefunden hat, sollte man sich auch die Matratzen näher ansehen. Probeliegen ist ganz wichtig! Das, worauf es ankommt ist, dass man sich wohlfühlt, dass die Matratze nicht zu hart oder zu weich ist. Wenn man Rückenprobleme hat, die ärztlich bekannt sind, sollte man dies dem Verkäufer mitteilen. Er kann am besten beurteilen, welche Matratze für diesen Fall geeignet ist.

Wenn man sich eine neue Matratze anschaffen möchte, sollte man auch schon vor dem Vergleich Gedanken machen, wonach man eigentlich sucht. Vor allem sollte man die Größe der Matratze kennen und auch die Bezeichnung der aktuellen Matratze, die man zu Hause hat. Wenn man mit dieser zufrieden ist, kann man in das Geschäft seines Vertrauens gehen und dem Verkäufer die Daten mitteilen. Er kann die Matratze entweder schnellstmöglich besorgen und wenn man Glück hat, hat er sie vielleicht sogar auf Lager. Ein guter Service ist, wenn die Matratzen nach Hause geliefert werden.

Es empfielt sich nicht, Matratzen irgendwo zu kaufen. Dabei kann schnell ein Fehlkauf passieren, so dass man zu Hause im Bett liegt und merkt, dass die Matratze doch nicht so gut ist. Gerollte Matratzen empfehlen sich beispielsweise nicht besonders, da diese meist eine schlechte und zu weiche Füllung haben. Dies kann schnell zu Rückenproblemen führen. Wenn man sich trotzdem für solch ein Modell entscheiden sollte, muss man damit rechnen, schnell wieder auf “Matratzen-Suche” gehen zu müssen. Billig ist nicht immer gut. Dies gilt natürlich auch für teure Modelle. Natürlich kann man Pech haben, dass auch eine teure Matratze nicht den gewünschten Komfort bietet. Man muss sich einfach Zeit nehmen, um das für sich passende Modell zu finden. Früher oder später wird aber jeder fündig. Geduld muss einfach sein, um nach dem Kauf glücklich mit der gewählten Matratze zu sein, die auch länger wie 1 Jahr hält.

Abschließend ist zu sagen, dass jeder mit der richtigen Beratung auch die richtige Matratze findet.

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Wie man sich bettet, so liegt man!

Dienstag, den 10. Juni 2008

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit Sie mit dem Schlafen verbringen? Ihnen wird sicherlich schnell bewusst, wie wichtig eine geeignete und gesunde Matratze für Sie ist. Matratzen, die zu hart oder zu weich sind, wirken sich mit der Zeit negativ auf Ihren Rücken aus. Die Muskulatur verspannt sich und Wirbelsäulenschäden treten auf.

Doch welche Matratze ist für mich die Richtige?
Die richtigen Matratzen finden Sie ausschließlich im Fachhandel. Dort werden Sie professionell beraten und die Möglichkeit des Probeliegens ist ebenfalls gewährleistet. Gute Matratzen sollen aus schadstofffreien und natürlichen Materialien hergestellt sein. Die Kombination aus Kokos und Latex oder eine Mischung aus beiden Rohstoffen, ergeben laut Testurteile, die gesündesten Matratzen für Erwachsene und Kinder. Die reine Latex-Matratze ist besonders für Hausstauballergiker geeignet. Denn Milben nisten sich ausschließlich in gewöhnlichen Matratzen ein, in denen sie sich von menschlichen Hautschuppen ernähren können. Bei Latex-Matratzen haben die kleinen Kriecher hingegen keine Chance.
Achten Sie beim Probeliegen der Matratze ganz besonders auf die Druckzonen der Hüfte, Schulter und Kopf. Es ist wichtig, dass diese Zonen sich der Matratze gut anpassen. Die Wirbelsäule muss ebenfalls auf der Liegefläche eine gerade Linie bilden.

Welche gängigen Matratzen-Arten gibt es?
Matratzen aus Latex
Die Latex-Matratze besteht aus einer Mischung von Synthese-Latex und Natur-Latex. Latex wird auch Naturgummi genannt. Es gibt Matratzen, die einen sehr hohen Naturgummi-Anteil beziehungsweise einen eher niedrigeren Latex-Anteil haben. Matratzen aus 100 Prozent Latex sind jedoch sehr schwer im Handel erhältlich. Achten Sie beim Kauf einer Latex-Matratze auf den unterschiedlichen Hartgummi-Anteil. Ist der Naturlatex-Anteil höher als der synthetische Anteil, so ist die Matratze qualitativ hochwertiger. Liegt der Naturlatex-Anteil bei 20 Prozent, so darf sie als Naturlatex-Matratze deklariert werden. Die Natur-Latex-Matratzen sind die meistverkaufte ökologisch orientierte Matratzen im Matratzenfachhandel. Der tropische Kautschukbaum Namens Hevea Brasiliensis liefert den Saft für die Latexgewinnung. Das Gemisch wird bei der Vulkanisierung vermengt und anschließend erhitzt. Für einen guten klimaaustausch in der Matratze sorgen dann die kleinen Hohlräume. Somit liegt der Feuchtigkeits- und Temperaturpegel immer in einem optimalen Niveau. Der besonderen Vorteile bei Matratzen aus Latex sind die hohen Punktelastizitäten, die so eine leichte Anpassung des Körpers ermöglichen. Für Allergiker punkten die guten hygienischen und sauberen Bedingungen der Matratzen. Allerdings sollten Sie beachten, dass Latex-Matratzen sehr lichtempfindlich sind, und dadurch schneller altern. Die Kombination von Matratzen und Lattenroste muss ganz gezielt aufeinander abgestimmt werden. Die Rostleisten müssen eng zueinander stehen um eine punktgenaue Optimierung der Zonen zu erreichen.
Federkern-Matratzen
Die Federkern-Matratze gruppiert sich in drei unterschiedliche Arten: die Bonnell-Federkern-Matratze, Endlos-Federkern-Matratze und Taschen-Federkern-Matratze. Allgemein bestehen Federkern-Matratzen aus mehreren Metallfedern, die sogenannte Ummantelungen aus Baumwolle, Schaumstoff oder Rosshaar aufweisen. Die Bonnell-Federkern-Matratze ist mit einem Federkernsystem versehen, wo Federn ausschließlich aber oberen und untern Gitterrand befestigt sind. Die einzelnen Federn sind bei diesem System an Hand einer Spirale miteinander verbunden. Bei Endlos-Federkern-Matratzen hingegen besteht eine Verflechtung mit Einzelfedern und endlos aneinander gereihten Federkörpern. Bei der Matratze mit Taschenfedern ist jede einzelne Feder in eine Tasche eingenäht und so völlig beweglich in der Matratze. Das sorgt wiederum dafür, dass sich die Oberflächenspannung verringert. Die Verbindungen der Taschen sind so konzipiert, dass nur die einzelnen belasteten Federn nachgeben und somit eine gezielte Punktelastizität erzielt wird. Durch das etwas aufwändigere Verfahren ist die Matratze zwar etwas teurer, die Qualität hingegen ist im Vergleich zu den herkömmlichen Federkern-Matratzen jedoch besser. Der Vorteil einer Federkern-Matratze liegt in der meist hohen Atmungsaktivität sowie den luftdurchlässigen Innenraum. Zudem ist die Matratze auch eher im niedrigeren Preissegment anzusiedeln. Sie müssen jedoch beachten, dass diese Art von Matratzen auch Nachteile aufweisen. Bein Bonnell- und Endlos-Federkern-Matratzen ist die punktuelle Elastizität meist mangelhaft. Menschen, die auf Elektrosmog reagieren, sollten bedenken, dass die Federspitzen wie Antennen wirken und somit die Schlafqualität mindern.
Natur-Matratzen
Ökologische und schadstoffgeprüfte Natur-Matratzen sind eine gute Alternative zu Matratzen, die aus synthetischen Materialien hergestellt werden. Blicken Sie doch mal einige Jahrzehnte zurück. Früher waren die Schlafstätten der Menschen viel naturbelassener und gesünder als in der heutigen Zeit. Sie schliefen auf Stroh, Seegras oder Rosshaar gefüllten Säcken. Mit den Jahren veränderten sich die schlichten Schlafplätze zu luxuriösen Schlaforten. Viele technische Elemente trugen zur Weiterentwicklung und Herstellung von Matratzen bei.
Naturmatratzen sind mit unterschiedlichen Naturfaserfüllungen wie Baumwolle, Rosshaar, Stroh, Kokosfasern, Torf und Schurwolle versehen. Diese Matratzenart ist in ihrer Eigenschaft eher hart einzugruppieren. Sie sollten auch einige Pflegemaßnahmen einhalten, denn Natur-Matratzen müssen regelmäßig aufgerollt, ausreichend gelüftet und hin und wieder gewendet werden. Die Lebensdauer der Matratzen, selbst bei Einhaltung der Pflegevorgaben, ist relativ kurz. In der Kategorie Natur-Matratzen gliedern sich auch die Wollmatratzen. Sie sind größtenteils mit Schurwolle gefüllt, und regulieren aufgrund des Materials eine gut Aufnahme der Körperfeuchtigkeit sowie die Abgabe an die Außenluft. Das in dem Material enthaltene Wollfett wirkt zudem auch antibakteriell. Bei Rosshaar-Matratzen besteht das Innenleben aus Rosshaar. Die Eigenschaften sind ähnlich wie die der Schurwolle. Die Matratze absorbiert ebenfalls viel Feuchtigkeit und lässt sie gut zirkulieren. Daher eignet sich die Rosshaar-Matratze auch besonders für die Nutzung in den Sommermonaten. Matratzen aus Rosshaar und Schurwolle sind sehr umweltfreundlich, da die Füllungen aus reinen Naturprodukten bestehen. Nachteilig wirken sich jedoch die Kurzlebigkeit und Pflegeintensität der Natur-Matratzen aus. Die sollten auch die regelmäßigen Aufarbeitungskosten der Matratzen beim Kaufpreis mit einkalkulieren. Denn die Folgekosten sind nicht günstig.

Kaltschaummatratzen
Die Kaltschaum-Matratzen punktet in vielen Hinsichten. Einen besonderen Vorteil bieten die Formstabilität sowie die lange Lebensdauer dieser Matratzen. Auch für Allergiker sind Kaltschaum-Matratzen bestens geeignet. Der Rohstoff der Kaltschaum-Matratze besteht aus einem synthetischen Polyurethan. Durch das Aufschäumen des Stoffes entsteht ein Strukturmix von kleinen und größeren Poren. Diese Poren ermöglichen Ihnen einen druckausgleichenden und druckverteilenden Liegekomfort. Fünf bis sieben punktuelle Zonen passen sich den entsprechenden Körperkonturen an. Ein weiteres Merkmal dieser Matratze ist die gute Biegsamkeit. Da der Kern der Kaltscham-Matratze sehr offen porig ist, wird eine hervorragende Feuchtigkeits- und Luftzirkulation gewährleistet. Dies wiederum sorgt im Sommer für gesunde Schlafverhältnisse. Die Kaltschaum-Matratzen bieten eine ähnliche Elastizität wie Naturlatex-Matratzen. Hochwertige Matratzen aus Kaltschaum sind heute oftmals atmungsaktiver und haltbarer als Latex-Matratzen.
Achten Sie jedoch beim Kauf der Kaltschaum-Matratzen auf den entsprechenden Härtegrad. Dieser ist auf das jeweilige Körpergewicht ausgerichtet. Bei einem Gewicht bis 85 kg gilt der Härtegrad H2, bis 110 kg H3 und bei mehr als 110 kg der Wert H4. Einen weiteren Hinweis beim Kauf von Kaltschaum-Matratzen sollten Sie beachten: qualitätsentscheidend ist der RG-Wert. Ist die Matratze mit einem RG-Wert von 40 aufwärts deklariert, so spricht der Hersteller von einem Qualitätsprodukt. Die Bezeichnung RG steht für Raumgewicht. Zeigt also eine Matratze ein RG-Wert von 40 auf, so heißt dies, 40 gleich kg Schaumstoff je Kubikmeter. Lassen Sie sich von Ihrem Matratzen-Händler über die genauen, für Sie zutreffenden Werte, beraten
Wasserbett-Matratze
Die Wasserbett-Matratzen bietet eine absolute Köperanpassung und gewährleistet somit eine druckfrei Lage für Wirbelsäule, Schulter- und Hüftknochen. Die Matratzen für Wasserbetten bestehen aus einer Kunststoffhülle, die mit einem großen Wasserkern ausgestattet ist. Die Matratze, beziehungsweise die Temperatur, wird durch ein elektrisches Heizsystem reguliert. Für die Konstruktion eines einfachen Wasserbetts, beispielsweise mit den Maßen von 1,40 m mal 2,00m, werden etwa 500 bis 800 Liter Wasser benötigt. Umgerechnet entspricht dies ein Gewicht von 500 bis 800 kg plus Bettrahmen. Achten Sie bei der Entscheidung für ein Wasserbett auf die Traglast des Fußbodens. Wasserbett-Matratzen bieten eine ideale Belastungsverteilung des Köpers und sorgen so für einen guten Liegekomfort. Neben de Vorteilen sollten auch die Nachteile bedacht werden. Denn Wasserbett-Matratzen sind sehr teuer und vom Gesamtgewicht sehr hoch. Außerdem findet kein Klimaaustausch statt, weil diese Matratzen keinen Schweiß aufnehmen und luftundurchlässig sind. Bedenken Sie, dass Wasserbett-Matratzen regelmäßig vom Fachmann gewartet werden müssen.

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Dir Firma Malie

Freitag, den 6. Juni 2008

Schlafen wie auf Wolke 7! Wie man sich bettet, so liegt man!

Das kann wohl jeder bestätigen. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen unruhigen Schlaf, womöglich noch auf einer äußerst unbequemen Matratze. Das Resultat: Man erwacht mit Rückenschmerzen und fühlt sich niedergeschlagen, als hätte man nicht geschlafen. Schuld daran ist meist die falsche Matratze. Entweder ist sie zu weich oder gar zu alt und durchgelegen.
Auf Dauer kann eine falsche Schlafhaltung zu Nackenverspannungen bis hin zu chronischen Rücken - oder gar Bandscheibenbeschwerden führen.

Wohl dem, der sein Haupt auf einer Malie Matratze bettet!

Die Firma:
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Die Firma Malie hat seit 1936 ihren Sitz in Mecklenburg, genauer gesagt, in der Nähe von Schwerin. Malie ist Spezialist, wenn es um Matratzen geht. Malie Matratzen wurden auch schon mehrfach von Stiftung Warentest getestet und nicht nur einmal mit der Bewertung “GUT” zum Testsieger in Matratzen gekürt.
Malie ist ein innovativ arbeitender Betrieb der kundenorientiert ständig auf dem neuesten Stand der Technik ist. Über 90 qualifizierte Mitarbeiter erhalten den hohen Qualitätsstandart der Malie Matratzen. Langjährige Erfahrung und besonders die Kundennähe sind es, was Malie Matratzen so einzigartig macht.

Malie - Produkte:
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Das Produktangebot ist enorm Vielfältig und mit Sicherheit findet hier jeder die ideale Malie Matratze, die angenehmen Schlaf garantiert. Doch nicht nur Malie Matratzen sind im breiten Sortiment vorhanden, sondern auch die dazu passenden Lattenroste, Bettgestelle, Polsterbetten, Federholzrahmen, Bettwaren und auch Schoner.
Die Ansprüche der Kunden sind verschieden und deswegen findet man bei Malie sämtliche fünf Arten von Matratzen vor, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Die klassischen Federkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen, Schaumstoffmatratzen, Latexmatratzen oder Matratzen mit Füllungen aus verschiedenen Naturfasern laden Sie zum Probeliegen ein. Unter Naturfasern versteht man Roßhaar, Kokos, Baumwolle, Schurwolle, oder Naturlatex.
Besonders erwähnenswert ist, dass man die Bezüge sämtlicher Malie Matratzen ganz einfach mit Hilfe eines Reißverschlusses abziehen und bis zu 60 Grad waschen kann. Das ist nicht nur bei Kindermatratzen von großem Vorteil, denn pro Nacht gibt der Körper etwa einen halben Liter Flüssigkeit über die Haut ab.

Service:
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Beratung wird bei Malie großgeschrieben. Fachkundiges Personal nimmt sich Zeit für Sie und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um die richtige Malie Matratze im richtigen Härtegrad für Ihren Typ zu finden. Neben der Beratung erhalten Sie zudem noch wichtige Pflegetipps für das jeweilige Produkt, damit Sie an Ihrer Malie Matratze lange Freude haben.

Sie haben keine Möglichkeit die Malie Matratze zu transportieren?
Auch das ist kein Problem. Die Firma Malie unterhält einen eigenen Fuhrpark und bietet einen Lieferservice an.

Es gibt viele Gründe die für eine hochqualitative Malie Matretze sprechen und es findet sich mit Sicherheit auch ein Händler ganz in Ihrer Nähe.

Denn - nichts ist wohltuender als ein tiefer, erholsamer Schlaf!

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Einiges über Matratzen

Mittwoch, den 4. Juni 2008

Matratzen sind Polster, die zumeist dem komfortablen Schlafen dienen. Sie bilden mit dem Unterbau auf dem sie liegen, in der Regel hölzerne Lattenroste oder Drahtgeflechte, das Bettsystem. Zusammen mit einem Rahmen ergibt sich das Bett. Die Spanne der für Matratzen verwendeten Materialien ist groß. Einfache Matratzen waren früher mit Stroh gefüllte Säcke, teilweise bestanden sie aus recht hartem Rosshaargeflecht.

Heutzutage werden für Matratzen weitaus modernere und bequemere Materialien verwendet. Angefangen von Latex über Schaumstoff, diverse Naturprodukte bis hin zu Federkernen findet man bei den Kernmaterialien so ziemlich alles was ein komfortables Liegen ermöglicht. Die Bezüge sind je nach Bedarf aus Schafwolle, Vlies, Baumwolle, Seide, Rosshaar oder diversen synthetischen Materialien.

Heutige Matratzen besitzen mehrere unterschiedlich harte Liegezonen, die dafür sorgen, dass sie sich dem Körper optimal anpasst. Der Bezug der Matratzen ist zumeist abnehmbar und kann gewaschen werden. Während Matratzen in früheren Zeiten oft mehrteilig waren um die damals noch schweren Materialien leichter handhaben zu können, sind moderne Matratzen einteilig.

Die Verwendung von Matratzen ist natürlich nicht erst seit der Neuzeit gebräuchlich. Schon im Altertum kannte man die Vorläufer unserer heutigen Matratzen. Von den alten Griechen über die Römer bis in die arabische Welt waren die unterschiedlichsten Macharten der Matratzen bekannt. Insbesondere bei den Römern waren Matzatzen äußerst luxuriös ausgeführt aber nicht nur bei den reichern Bürgern bekannt sondern auch beim einfachen Volk.

Nach Europa kamen die Matratzen erst im 12. und 13. Jahrhundert durch die Teilnehmer der Kreuzzüge. Hierzulande waren sie aber bis in die Neuzeit hinein purer Luxus und konnten nur von wenigen Menschen bezahlt werden. Die Bezeichnung der Matratzen stammt übrigens vom arabischen matrah ab, was so viel wie Bodenkissen bedeutet.

Das gemeine Volk musste mit Säcken vorlieb nehmen, die mit Schilf, Heu, Stroh oder Stofffetzen gefüllt und entsprechend hart waren. Heutzutage ist der Anspruch an den Liegekomfort erheblich höher, was dazu geführt hat, dass in den letzten Jahrzehnten unzählige Bauarten und Materialien aufkamen, bis hin zum Wasserbett.

Grob gesagt unterscheidet man etwa acht Typen von Matratzen. Federkernmatratzen, Latexmatratzen, Schaumstoffmatratzen, PS-Matratze, Naturmatratzen, Wasserbetten, Dekubitusmatratzen und Luftmatratzen. Diese sind wiederum in unzählige Unterarten aufgeteilt die sich alle im Liegekomfort unterscheiden.

Ein weiteres wichtiges Merkmal von Matzatzen ist deren Härte, ausgedrückt im Härtegrad. Diese Härtegrade sind allerdings nicht genormt und unterliegen so der Einschätzung der Produzenten. Vergleiche zwischen verschiedenen Anbietern sind also nur bedingt möglich.

Die Angabe erfolgt in drei Graden, 1 weich, 2 mittel und 3 hart. Welche Stufe benötigt wird, lässt sich grob über das Körpergewicht ermitteln. Für Personen bis 60kg wählt man für gewöhnlich Härtegrad 1, bs 80kg Härtegrad 2 und darüber Härtegrad 3. In der Praxis sollte man diese Wahl genau prüfen, da persönliche Vorlieben hier nicht berücksichtigt werden.

Unter Anderem spielt auch der Unterbau eine große Rolle, denn der beeinflusst das Liegeverhalten auf der Matratze erheblich. Zusammen soll die Kombination Lattenrost und Matratze eine möglichst gute Regeneration des Körpers bewirken. Dies geschieht, in dem die Wirbelsäule in ihre natürliche Doppel-S-Form gebracht wird.

Zumeist sind Matratzen in genormten Standartgrößen erhältlich, was die Auswahl erheblich erleichtert. Lieferbar ist dabei von 70cm x 140cm bis 200cm x 200cm nahezu alles.

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Infos über Matratzen

Sonntag, den 27. Januar 2008

Heutzutage ist der Matratzen - Kauf eine schwierige Angelegenheit. Man geht zu einem Discounter und sieht Matratzen von unterschiedlichen Herstellern, mit unterschiedlichen Höhen, mit unterschiedlichen Preisen sowie Matratzen mit unterschiedlichen Kerntypen. Dann kommt die Frage: “was für eine Matratze möchte ich überhaupt?” Kaltschaummatratzen, Taschenfederkernmatratzen, Latexmatratzen, Federkernmatratzen oder vieleicht Viscomatratzen? Spätestens hier ist der Kunde völlig verwirrt, denn die meisten wissen nicht was die Vorteile aber auch die Nachteile der einzelnen Matratze - Arten sind. Meistens weis der Kunde nur eines, eine Federkernmatratze soll es nicht mehr sein und Annegret von nebenan hat gesagt, dass Kaltschaummatratze das einzig wahre sind. Dann kommt die Frau oder der Mann heim und teilt uns mit, dass Hans-Peter aus der Lohnbuchhaltung meinte er schlafe schon seit einiger Zeit auf einer Viscomatratze und möchte keine andere mehr haben. Dies sei die beste Matratze auf der er je geschlafen hätte. Mit diesen Informationen geht man dann zum besagten Discounter und wird von der Auswahl und wird wie bereits erwähnt von der Auswahl der Produkte und der Vielfalt erschlagen. Dann wird sich auf eine Matratze die gut aussieht. Natürlich legt man sich auf den Rücken und starrt die schöne weiße Decke an. “Tolle Matratze” denkt man. Auf den nächsten Matratze das gleiche Spiel. Auf den Rücken und? Auch diese Matratzen sind toll. So geht es dann mit ca. 2/3 der Matratzen auf denen man gelegen ist. Der Rest war zu Teuer, zu weich oder zu Hart. Dann wird eine Matratze gekauft. Ab nach Hause ausgepackt und auf den 15 Jahre alten Lattenrost geschmissen. Dieser sieht ja noch gut aus, da sind ja noch die Aufkleber von damals drauf. Oder was auch oft passiert man legt die Matratze auf einen Roll- Lattenrost. Man freut sich abends schon auf das Schlafengehen. Dann ist es soweit. Ab ins Bett, auf die Seite gelegt und eingeschlafen. Am nächsten morgen wacht man dann mit leichten Rückenschmerzen auf. Wohlmöglich ist einem auch noch die Hand eingeschlafen. “Egal”, der Körper muss sich erst an die neue Matratzen gewöhnen. Die nächsten 2 Wochen werden die Rückenprobleme nicht besser sonder eher schlimmer, und einem wird bewusst, dass die Matratze die man gekauft hat wohl doch nicht so besonders gut für einen sind. Viele sagen dann aber: “Die Matratzen waren aber doch beim Discounter so angenehm.” Man nimmt die Matratzen und bringt diese zurück. Man hat ja ein 30 tägiges Rückgaberecht. Wenn man Glück hat, bekommt man den Kaufpreis zurück erstattet. Wenn man Pech hat, dann bekommt man folgenden Satz zu hören: “Ja sie haben ein Rückgaberecht von 30 Tagen, aber nur wenn die Matratzen original verpackt sind. Ihre sind leider bereits beschlafen und somit sind die Matratzen von der Rückgabe ausgeschlossen. Tut uns leid”. Dies kann Ihnen aber überall passieren, beim Discounter, beim Fachhändler sowie beim Matratzen - Kauf im Internet.

Dieser kleine Absatz passiert in Deutschland bestimmt jeden Tag und das des Öfteren. Was also soll man tun? Eine optimale Lösung gibt es nicht, Man kann sich auf seriösen Seiten informieren oder sich vom Fachhändler beraten lassen. Auf keinen Fall sollte man aber Matratzen kaufen nur weil der Nachbar oder die Oma darauf gut schläft. Wenn man sich beraten lässt, dann sollte man auch immer alles hinterfragen. Warum Härtegrad xy, warum Kaltschaummatratzen, Warum Viscomatratzen. Das Beste ist, wenn Sie vom Verkäufer ausgefragt werden und dieser alles mögliche von Ihnen wissen will. Wie zum Beispiel: Wie alt, was für Hobbies, Treiben Sie viel Sport wenn ja welchen? wie Alt, was für einen Lattenost haben Sie usw. Es sind viele Kleinigkeiten die man wissen muss um einen Matratzen Kunden gut zu beraten. Des weiteren sollte man natürlich über seine Produkte auch wissen wie sie eingeschnitten sind und wie sie sich anfühlen wenn man darauf liegt. Dann kommt noch ein Gespür für den Kunden hinzu. Das sind viele Kleinigkeiten die aber alle wichtigen Informationen beim Verkauf von Matratzen darstellen.

Hier in unserem Blog, werden wir in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten einiges dazu schreiben. Wir informieren Sie über die Vor- und Nachteile von Matratzen - Arten. Natürlich auch über Unterschiede und welche Matratze zu welchem Lattenrost passt. Wir werden Sie auch über Härtegrade und andere wichtigen dinge sowie über Neuigkeiten von der Front informieren.

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