Archiv der Kategorie ‘Matratzen‘

Hotelbetten

Mittwoch, den 13. Mai 2009

Mein Schwiegervater ist wirklich ein ungemein liebenswerter Mensch und ich mag ihn wirklich sehr. Überhaupt habe ich traumhafte Schwiegereltern. Eigentlich hätte ich es nicht besser treffen können.

Aber letztes Jahr, da hat mich mein Schwiegervater wirklich fast um den Verstand gebracht. Wir hatten einen gemeinsamen Urlaub geplant. Bis wir entschieden hatten, wo wir hinfahren, hat es nicht lange gedauert. Wir sind also in die Berge gefahren. 2 Wochen Erholung, da habe ich mich total gefreut. Und ich hatte sie mir dann auch wirklich verdient. Denn als es darum ging, das Hotel auszusuchen – ich mag kaum noch dran denken.

Mein Schwiegervater ging doch tatsächlich hin, und fragte erst mal in den Hotels an, welche Matratzen denn dort benutzt werden würden. Er würde nur auf Taschenfederkernmatratzen schlafen. Nichts andere kommt in Frage. Seit Jahren schlafe er nur auf Taschenfederkernmatratzen. Damit waren dann leider 2 Hotels, in denen ich gerne meinen Urlaub verbracht hätte, nicht mehr relevant, weil sie keine Taschenfederkernmatratzen in den Betten haben.

Wir haben dann zum Glück noch ein schönes Hotel gefunden, das mit Taschenfederkernmatratzen ausgestattet hat. Dem Himmel sei dank. Ich sah uns schon überall nur nicht dort, wo ich sein wollte.

Aber so gruselig es für mich angefangen hat, war der Urlaub dann wirklich schön. Die Zimmer dort waren sehr schön, der Service erstklassig und die Lage des Hotels ruhig, wie wir es uns gewünscht hatten. Und mein Schwiegervater zeigte sich den ganzen Urlaub über glücklich, zufrieden und hat an nichts gemeckert oder gemäkelt.

Für dieses Jahr haben wir uns entschieden, nicht mit den Schwiegereltern in den Urlaub zu fahren sondern alleine für 2 Wochen nach Italien zu fahren. Das erleichtert die Hotelsuche für uns ganz ungemein.

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Unsere neuen Taschenfederkernmatratzen

Mittwoch, den 8. April 2009

Wir haben uns vor 2 Monaten entschieden, dass wir neue Matratzen brauchen. Nachdem wir in diversen Geschäften waren, auf vielen eine Runde gelegen haben und uns beraten lassen haben, haben wir uns für Taschenfederkernmatratzen entschieden. Eine mit Härtegrad 2 und eine mit Härtegrad 3. Beide mit 7 Liegezonen und dazu auch noch gleich neue Lattenroste. Was bin ich froh, dass wir erst in sieben oder acht Jahren wieder neue kaufen müssen. Denn bis zum Kauf war alles super – aber dann.

Wir hatten uns entschieden, dass wir sie nicht liefern lassen. Wir können das selber abholen, wir haben ja einen Kombi und es sind ja nur 2 Taschenfederkernmatratzen. Das nächste Mal zahle ich noch 20 Euro drauf auf die Liefergebühren, nur um mir das zu ersparen. Abgesehen davon, dass sie schwer und unhandlich sind hatten wir echt arge Probleme. Wir wohnen wirklich schon am Stadtrand, nur das Treppenhaus bei uns ist relativ eng. Und um die Kurve mit den Taschenfederkernmatratzen, das war echt doof, um es mal nett zu sagen. Sehr flexibel sind die irgendwie nicht. Dann war bei einer das Plastik eingerissen als wir die aus dem Auto gezogen haben und hat geregnet wie aus Eimern. Super, war eine also auch noch etwas nass geworden. Da musste dann der Fön herhalten, denn die alten waren ja schon fachgerecht entsorgt worden. Und während ich so föne ist meine bessere Hälfte losgefahren, die Lattenroste holen. Er hat schon geflucht, als er die durchs Treppenhaus tragen musste. Ich glaube, er war wirklich froh, dass ein Nachbar ihm dann geholfen hat, der gerade von der Arbeit kam. Ich bin nur froh, dass die heil geblieben sind. Aber der ganze Trubel war vergessen, als wir auf den neuen Taschenfederkernmatratzen lagen. Einfach herrlich. Schlafkomfort pur.

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Kautschuk (Latex)

Samstag, den 13. Dezember 2008

Latex findet heutzutage in vielen Produkten Verwendung. Nicht nur für Matratzen, wo der Kautschuk aufgeschäumt wird – wie auch bei Schwämmen – sondern auch für

Schlauchbote, Taucherbrillen, Luftballons, Wärmflasche, Kondome und Pessare, Gummibänder und –stiefel, Handschuhen und Luftmatratzen. Auch bei der Herstellung
LKW-Reifen und sogar Motorlagern findet Latex Verwendung. Somit ist Latex nichts, was ausschließlich den „Liebhabern“ von Gummikleidung, Lack und Leder zugeschrieben wird.  Auch der Radiergummi kann aus Kautschuk hergestellt sein.

Die negative Eigenschaft vom Naturkautschuk, sich im Sonnenlicht bzw. UV-Licht und beim Kontakt mit Fetten auflösen kann, sollte man auch besonders beachten, wenn man sich dem Thema Matratzen zuwendet. Denn auch, wenn es durchaus Produkte aus rein synthetischem Latex gibt, ist hier der Anteil an Naturlatex doch von meist 30 Prozent gegeben. Die Vor- und Nachteile dieser Matratzen hängen allerdings nicht ausschließlich an den Anteilen von Naturlatex oder synthetischem Latex.

Synthetischer Latex hat den Vorteil, dass er weniger Allergien auslösend ist als Naturlatex. Die Allergie wird hier durch die Proteinspuren ausgelöst, die im Naturlatex vorhanden sind. Gerade bei Latex-Allergikern ist daher Vorsicht geboten, genau darauf zu achten, ob Naturlatex Inhaltsstoff ist. Denn auch Kinderspielzeug kann aus Naturlatex oder synthetischem Latex hergestellt sein.

In Brasilien wird Kautschuk als Sammlerprodukt gewonnen werden. Durch einwandfrei ökologische Bewirtschaftung haben hiermit Einheimische ihr selbständiges Auskommen. Aber auch in anderen Ländern wird Kautschuk produziert. Dazu gehören Thailand, Indonesien aber auch Nigeria, Mexiko und Malaysia.

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Schlafen und Rückbeschwerden

Dienstag, den 8. Juli 2008

Jeder von uns braucht seinen Schlaf um sich zu erholen. Und wer Rückenbeschwerden hat, der weiss, wie wichtig auch gerade die  Matratze für erholsamen Schlaf ist. Und beim Kauf der Matratze sollte man sich die nötige Zeit nehmen, um gesund und erholsam und auch rückengerecht zu schlafen. Im Durchschnitt ändern wir unsere Körperposition 60 x pro Nacht. Wenn wir also auf einer Matratze schlafen, in die wir zu weit einsinken, behindern wir uns in der Bewegungsfreiheit. Das hätte zur folge, dass wir unser weniger im Schlaf bewegen und Rückenschmerzen fördern, da die Bandscheiben und Muskeln sich nicht ausreichend regenerieren können. Um die für uns optimale Matratze zu finden, orientieren wir uns daher unter anderem an dem Härtegrad. Dieser gibt uns eine erste Hilfe beim Matratzenkauf. Aber nicht nur die Härtegrade der einzelnen Hersteller können variieren, auch sind wir Menschen nicht genormt. Daher sollte man – wenn möglich – auf verschiedenen Matratzen ein Probeliegen machen. Denn ob sie lieber weich oder doch gerne etwas härter liegen, das können nur sie entscheiden. Und in dem großen Angebot von Matratzen und verschiedenen Herstellern werden sie auch die für sie optimale Matratze finden. Wer z. B. gerne abends noch im Bett liest oder fernsieht, der wird sicher einen verstellbaren Lattenrost bevorzugen. Da sind zum Beispiel Federkernmatratzen nicht so sinnvoll, da sie unflexibler sind als z. B. eine Kaltschaummatratze. Wir sollten unserer Wirbelsäule ermöglichen, im Schlaf ihre natürliche Form anzunehmen. Dafür sollte ihre Matratze dort nachgeben, wo es notwendig ist und im Gesamten eine optimale Unterstützung für den Körper bieten. Auch noch ein Punkt, den man beim Kauf seiner Matratze nicht vergessen sollte ist das Gewicht. Denn ein regelmäßiges Wenden der Matratze sollte schon sein. Und da sollte auch noch zu schaffen sein, ohne dass wir unseren Rücken überlasten. Und bedenken sie beim Kauf auch, dass wir bis zu einem Drittel unserer Zeit im Bett verbringen. Also sparen sie nicht am falschen Ende, damit diese Zeit auch gemütlich, gesund und rückenschonend verbracht wird. Und wer ausgeruht und ohne Rückenschmerzen aus dem Bett steigt, für den beginnt der Tag doch gleich viel besser.

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Federkernmatratzen

Samstag, den 5. Juli 2008

Die Federkern Matratze besteht aus einem Stahlfederkern. Ein Bonnellfederkern besteht aus Stahlfedern mit taillierter Form und 4 Windungen, welche durch eine Spirale miteinander verbunden werden. Eine andere Formen ist die Taillenfederkernmatratze diese hat im Gegensatz zum Bonnellfederkern 5 Windungen, dadurch ist die Matratze langlebiger aber auch härter. Die Drahtstärke bei solchen Matratzen liegt bei 2,2 bis 2,4 mm. Je nach Härtegrad.

Vorteile:

  • Federkern Matratzen sind sehr günstig. Hier sollte man aber auch nicht nur auf den Preis sehen. Matratzen unter 100,00 EUR Verkaufspreis sind nicht zu empfehlen.
  • Federkern Matratzen sind sehr robust und daher langlebig. Man sollte aber seine Matratze spätestens nach ca. 10 Jahren wechseln.
  • Bei diesen Matratzen kann die eingedrungene Feuchtigkeit gut wieder abgegeben werden.
  • Federkernmatratzen sind für Lattenroste mit wenigen Leisten geeignet.

Nachteile:

  • Federkern Matratzen haben keinen Abnehmbaren Bezug und sind somit nicht Allergiker gerecht. Sie sind daher schlecht für Hausstauballergiker
  • Federkernmatratze sind meist trotz einer Zoneneinteilung sehr starr. Dadurch kann sich die Matratze nicht dem Körper anpassen. Viele Menschen bekommen durch diese Matratzen Rückenschmerzen. Ideal für die Matratzen sind Bauchschläfer.
  • Federkern Matratzen sind für einen verstellbaren Lattenrost nicht geeignet, da die Matratzen zu starr sind. Federkernmatratzen haben nur ca. 200-240 Federn auf einer Größe von 100×200 cm. Dadurch werden die einzelnen Federn am Becken oder im Schulterbereich stark belastet. Dadurch verlieren diese schneller Ihre Federkraft.

Lattenrost

Für Federkernmatratzen empfehlen wir einen Lattenrost mit 26 oder 28 Leisten. Ein Lattenrost mit mehr Leisten ist nicht nötig. Ein Lattenrost mit weniger Leisten ist möglich.

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Einiges Wissenswertes über Matratzen - Teil 2

Freitag, den 4. Juli 2008

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Die Kernfrage, die sich jedoch viele Ärzte und Hersteller heutzutage stellen: Was ist eigentlich die richtige Matratze und voraus besteht sie? Welche Form und Größe soll die Matratze haben und welche Härte ist gut genug?

Die am meisten verbreitete Matratzenart ist die sogenannte Federkernmatratze. Neben den Cosilflex-, und Taschen- sind Bonellfederkern-Matratzen die am häufigsten genutzte  Federnkernmatratze. Diese Matratze besteht aus Stahlfedern, die durch eine Spirale miteinander verbunden sind. Den höchsten Komfort bietet eine Tonnentaschenfederkern-Matratze. Bei dieser Matratze haben die Metallfedern eine bauchliche Form. Damit sind sie bedeutend flexibler zur den Taschenfederkernmatratzen. Filzplatten dienen bei den Federkernmatratzen als Polsterung. Sie bewahren den Schlafenden vor einer Durchreibung der Federn.

Eine alternative zu den Federkernmatratzen sind Luftkernmatratzen. Sie sind ähnlich aufgebaut, wie die Federkernmatratzen. Anstelle der Federn haben sie zwei Luftkerne in Form von Luftbehältern. Durch das Aufpumpen und Ablassen der Luft lässt sich die Härte regulieren.

Ein neurer Trend sind die Latexmatratzen. Sie bestehen aus Gummi. Deshalb werden Latexmatratzen, ähnlich wie Reifen in der Vulkanisation hergestellt. Naturlatexmatratzen haben sich in dieser Rubrik letztendlich durchgesetzt. Sie besteht zu 95% aus Naturpolymeren bzw. unbehandelten Kautschuk. Durch ihre Elastizität passen sich die Latexmatratzen dem Körper und dem Lattenrost hervorragend an und sind zudem auch geräuscharm. Der Nachteil ist ihr enorm hohes Gewicht.

Die Schaumstoffmatratze stand lange Zeit unter einem schlechten Ruf. Als Billigware abgestempelt wurde die Schaumstoffmatratze vor allem durch ihre geringe Haltbarkeit. Das hat sich jedoch seit einigen Jahren rapide geändert. Heute bestehen Schaumstoffmatratzen aus Kaltschaum. Seit dem Verbot von FCKWs wird der Kaltschaumkern nur beim Zusammentreffen der chemischen Grundsubstanz und Wasser hergestellt. Auf Treibmittel wird komplett verzichtet.

Laut der Zeitschrift Öko-Test entscheiden sich 65% der Verbraucher für die Federkernmatratze. Die vor Jahren bejubelte Latexmatratze ging im Verkauf leicht zurück auf zehn bis elf Prozent, die Schaumstoffmatratze holt mit 19 Prozent stark auf. Der Trend ist u.a. auf die steigende Zahl der Allergiker zurückzuführen. Die synthetische Schaumstoffmatratze gilt als das Nonplusultra für sensible Menschen.

Allerdings fängt man auf einer Matratze aus reinem Schaumstoff sehr schnell an zu schwitzen. Der Schaumstoffkern wurde daraufhin weiterentwickelt. Die Schäume haben nun ausgeklügelte Luftkammersysteme, die die Feuchtigkeit besser verteilen. Das verbessert das sogenannte Betten-Mikroklima. Für Matratzen ist es wichtig das die Wärme und vor allem ein Feuchtestau vermieden wird. Neuentwickelte Bezüge fördern ebenfalls das Mikroklima der Matratzen.

Die Matratzenbezüge spielen eine wichtige Rolle. Sie schonen die Matratze vor Abreibungen und bieten dem Verbraucher zusätzlich ein kuscheliges Gefühl beim liegen. Die Webart des Bezuges ist wichtig für die Elastizität und Atmungsaktivität der Matratze. Zu den Webarten zählen Drell, Velours, Frottee und Jersey. Die Materialen sind meistens aus reiner Baumwolle. Zur besseren Haltbarkeit wird Polyester beigemischt. Zusätzlich werden Aloe Vera oder Tencel beigemischt, um den Matratzenbezug geschmeidiger zu machen.

Die Größe einer Matratze ist für den komfortablen Schlaf natürlich auch sehr wichtig. Im Handel und bei den Produzenten von Matratzen, Lattenrosten und Betten haben sich Standardgrößen etabliert. Sondergrößen gibt es meist nur auf Bestellung und für einen deutlichen Preisaufschlag. In den letzten fünfzig Jahren haben sich die Standardgrößen auf bis zu 200cm Länge erhöht. Das hängt mit den gestiegenen Körpergrößen der Käufer zusammen. Die gängigen Maße gehen in der Breite ab 70 in zehner Schritten bi zu 200cm. Matratzen gibt es jedoch nur in den Standardlängen für Kinder mit 140cm und für Erwachsene mit 190 bzw. 200cm. Die Maße 70×140cm ist die übliche Größe für Kindermatratzen und Kinderbetten.

Für den gesunden Schlaf ist neben der Matratzenart und Matratzen-Größe vor allem der Härtegrad ein wichtiger Faktor. Matratzen sollen in Verbindung mit dem geeigneten Lattenrost zur Regeneration des Körpers führen. Die Wirbelsäule soll dabei die von der Natur aus gegebene Form eines doppelten S einnehmen und auf dem Rücken liegend vom Kopf bis zum Steißbein eine gerade Linie bilden. Bei der Schlafposition auf der Seite sollten deshalb vor allem die Schulter und das Becken tief in die Matratze einsacken. Das kann aber nur passieren, wenn die Matratze nicht zu hart ist. Ist die Matratze zu weich, sickert man eventuell zu tief in die Matratze und die ideale Schlafposition kann nicht eingenommen werden. Matratzen gibt es deshalb in drei verschiedenen Härtegraden: Weich, mittel und hart. Eine Norm gibt es allerdings nicht. Eine Faustregel besagt jedoch, das Härtegrad “weich” für Personen bis 60Kg geeignet ist. “Mittel” für Personen bis 80Kg und “hart” dementsprechend für Personen ab 80Kg.

Gibt es nun die perfekte Matratze? Die Antwort ist nein. Jeder Mensch muss sich seine ideale Matratze aussuchen, die sich individuell an seinen Körper anpasst. Es hat sich nicht umsonst eingebürgert, dass Matratzenkerne und Matratzenbezüge auch getrennt sich liefern lassen und erst beim Kunden zusammengefügt werden. Auf diese Weise kann jeder seinen Härtegrad, sowie die jeweilige Matratzen-Art zusammenstellen und dadurch gesund und erholt in den neuen Tag starten.

Wenn Sie den ersten Teil lesen möchten, finden Sie diesen in unserem Matratzen Shop unter den Produkten.

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Stiftung Warentest - Die Stimme der Verbraucher Teil 2

Donnerstag, den 3. Juli 2008

Um dem Vorwurf des Lobbyismus entgegen zu wirken, macht Stiftung Warentest keine Werbung in eigener Sache.
Für die Stiftung arbeiten Wissenschaftler aus allen Bereichen und Marktforscher, deren Arbeit von einem Kuratorim und einem Beirat beurteilt wird. Jedes Produkt, das durch das Prüfverfahren geht, wird vorher sorgfältig ausgewählt und die anschließenden Tests werden von einem Gremium aus externen Vertretern, Vertretern der anbietenden Wirtschaft, Verbrauchern und unabhängigen Sachverständigen überwacht.
Die eigentlichen Teste werden nicht von Mitarbeitern der Stiftung Warentest durchgeführt, es werden vielmehr unabhänige und neutrale Prüfungsinstitute weltweit damit beauftragt.

Getestet werden jährlich ca. 200 Produkte des täglichen Lebens, die von Fertigsuppen über Autos, bis hin zu Waschmitteln und Tiefkühlpizza reichen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Produkte die bereits im Handel sind und nicht um Portotypen. Dazu kommen Tests die sich mit den wöchentlichen Angeboten der Lebensmitteldiscounter beschäftigen und von der Pauschalreise bis zu Haushaltsgeräten und Handytarifen alles unter die Lupe nehmen. Eine weitere Rubrik sind “Medikamente im Test”. Hier erfährt der Verbraucher alles über 9.000 verschiedene Medikamente aus 175 Wirkungsgebieten.
Wie die Arbeit der Stiftung Warentest aussieht, soll hier am Beispiel von Matratzen und Lattenroste verdeutlich werden.
Anonyme Testkäufer haben in 89 Fachgeschäften, Einrichtungshäusern und Discountern verschiedene Matratzen gekauft und die Stiftung Warentest hat sie nach mehreren Kriterien getestet und bewertet. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Liegekomfort und den Liegeeigenschaften. Welche Matratze ist die Richtige für Menschen mit Rückenproblemen, mit welcher kommen speziell ältere Menschen gut zurecht und für wen lohnt sich die Anschaffung welcher Matratze. Taschenkern, Federkern, Schaumstoff oder Latex. Besonders berücksichtigt wurden dabei die Matratzen für Allergiker. Die angebotenen Latex und Schaumstoffmatratzen erfüllten fast alle die besonderen Anforderungen für Menschen mit Hausstauballergien. Weiter wurde in Dauertests die Stabilität geprüft, die Haltbarkeit, der Bezug, der unter anderem auf seine Reissfestigkeit geprüft wurde und die Handhabung. Dazu gehörten zum Beispiel Versuche, welche körperliche Kraft aufgewendet werden muss um die Matratze zu wenden. Weitere Kriterien waren die Umwelt- und Gesundheitliche Aspekte. Außerdem wurden die Aussagen der Werbung auf ihren Wahrheitsgehalt getestet. Eine eigene Testreihe beschäftigte sich ausschließlich mit Kindermatratzen.
Das Fazit der Testreihe: Gut die Hälfte der getesteten Matratzen wurde mit Gut bewertet, keine bekam ein Sehr Gut, aber auch keine ein Magelhaft oder sogar Ungenügend. Die mit Abstand teuerste Matratze bekam ein Ausreichend (3,8) und die mit gerade einmal 100,- Euro preiswerteste Matratze schnitt mit Befriedigend (2,6) ab. Entscheidend für das Testergebnis war aber das Preis/Leistungsverhältnis
Was bei diesem Test negativ überraschte war die Tatsache, das der Kunde in nur jedem zweiten Fachgeschäft oder Möbelhaus gut, freundlich und fachgerecht beraten wurden.
Auch Lattenroste wurden von Stiftung Warentest geprüft. Dazu wurden Lattenroste verschiedener Hersteller und aus verschiedenen Materialien auf Haltbarkeit und Stabilität getestet. In 60.000 sogenannten Walzgängen mit einem stetigen Gewicht von 140 kg wurde ein Nutzungszeitraum von acht bis zehn Jahren simuliert.
Das Ergebnis verblüfft. Lattenroste nutzten sich so gut wie gar nicht ab. Die verleimten Hölzer sind äußerst stabil und zeigen auch nach Jahren keine Ermüdungserscheinungen.

Seit ihrer Gründung vor 44 Jahren sieht sich die Stiftung Warentest immer wieder Kritiken ausgesetzt, die bemängeln, die Testreihen wären nicht nachvollziehbar oder bei manchen Produkten oder Dienstleistungen schlicht unmöglich. Da der Bekanntheitsgrad der Stiftung Warentest sehr hoch ist und die Bevölkerung ihr ein großes Vertrauen entgegen bringt, finden solche Kritiken kaum Gehör.
Produkte die bei Tests gut oder sogar sehr gut abgeschnitten haben, verkaufen sich in der Regel besser als die Produkte, die gar nicht oder nicht so gut getestet und bewertet wurden. Gute Testergebnisse werden auf Verpackungen und in der Werbung von den Herstellern deutlich hervorgehoben.
Die Werbung mit guten Testergebnissen der Stiftung Warentest kann aber auch irrelevant und sogar wettbewerbswidrig sein, wenn der Hersteller vergisst zu erwähnen, das ein vergleichbares Produkt eines Mitbewerbers mit Sehr Gut getestet wurde.
Andererseits werden Produkte die im Test schlecht oder sehr schlecht bewertet worden sind, völlig vom Markt genommen.
Ein Beispiel dafür ist die Kosmetiklinie einer bekannten deutschen Schauspielerin die in Teleshops angeboten und verkauft wurde. Das Urteil der Stiftung Warentest war derart vernichtend, das die Kosmetik komplett vom Markt genommen wurde. Die Stiftung Warentest hatte anhand von Testpersonen nachgewiesen, das speziell die Gesichtscreme der Serie schwere Allergien auslösen kann. Der anschließend angestrebte Prozess gab Stiftung Warentest Recht.
Einer der spektakulärsten Tests der letzten Jahre, war die Überprüfung auf Sicherheit in den Stadien vor der Fußballweltmeisterschaft 2006. Die Wellen der Empörung schlugen hoch, als Stiftung Warentest bei gerade mal drei Stadien “nur” geringe Mängel feststellte und die restlichen neun Stadien erhebliche bis schwere Mängel hatten. Der Schwerpunkt des Tests waren die Evakuierungs und Fluchtmöglichkeiten im Falle einer Massenpanik. Bemängelt wurden vorallem zu schmale Treppen, zum Teil sehr lange Fluchtwege und unsichtbare Stolperkanten. Franz Beckenbauer tobte und warf Stiftung Warentest vor, nicht objektiv zu sein und der Nation die Freude an der Weltmeisterschaft verderben zu wollen.
Trotzdem veröffentlichte Stiftung Warentest die Testergebnisse im Detail in ihrer Zeitschrift “Test”.
Im Schnitt erreichen die Stiftung Warentest zehn Schadenersatzklagen pro Jahr.
Hersteller von Produkten die im Test schlecht abgeschnitten haben, versuchen mit Klagen in erster Linie die Glaubwürdigkeit von Stiftung Warentest zu untergraben. Bis heute hat die Stiftung fast alle Prozesse gewonnen. Sie ist noch nie zu Schadenersatz verurteilt worden oder hat Schadenersatz in irgendeiner Form gezahlt.
Bis heute hat Stiftung Warentest fast 4.500 Tests mit über 80.000 unterschiedlichen Produkten und 1.400 Dienstleistungen durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Wer eine Neuanschaffung plant und sich nicht sicher ist, ob das was er kaufen möchte, auch wirklich sein Geld wert ist, der sollte sich im Vorfeld genau und in aller Ruhe bei der Stiftung Warentest einen Überblick verschaffen.

Den ersten Teil finden sie in unserem Shop unter  Test Matratzen unter den Produkten.

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Latexmatratzen

Donnerstag, den 3. Juli 2008

Latex ist der milchähnliche Saft des Gummibaums. Der mit anderen Rohstoffen nach aufwendigen Fertigungsmethoden zu Matratzenkernen formgegossen wird. Eine Matratze hat ca. 20-35 % Naturlatex (je nach Hersteller)

Vorteile:

  • Latex Matratzen sind sehr Punktelastisch.
  • Latex Matratzen schmiegen sich dem Körper perfekt an.

Nachteile:

  • Auf Latex Matratzen schwitzt man sehr stark, da der Feuchtigkeitstransport nicht so gut ist
  • Eine Latex Matratze ist sehr flexibel und daher unhandlich
  • Die Kerne der Latexmatratze ist nicht sehr hoch (meist zwischen 12 und 15 cm)

Lattenrost

Für eine Latex Matratze empfehlen wir einen Lattenrost 42 Leisten. Ein Lattenrost mit 28 Leisten kann man zwar verwenden, ist aber nicht so zu empfehlen.

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Die verschiedenen Bauformen der Lattenroste.

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Das Standard-Lattenrost besteht aus Holzrahmen und Einzelnleisten, die mit Hilfe von Loslagern gefestigt sind. Normal sollte ein Standard-Lattenrost über 25 Leisten Verfügen, die mit 4 cm oder weniger Abstand ausgelegt sind. Man findet dann die anpassbaren einfachen Lattenroste, die im Grunde wie die Standardlattenroste gebaut sind mit dem Unterschied, dass sie an den Stellen, wo mehr Körpergewicht herrscht mit Doppelleisten gestärkt sind. Die Doppelleisten kann man auch durch schiebbare Spanner dem eigenen Bedarf anpassen. Das bewegliche Lattenrost ist in mehreren Segmenten geteilt und bietet Rücken sowie Beinen eine besondere Lagerungsform. Solche Lattenroste bestehen üblicherweise aus 5 Segmenten, die nach bestimmten ergonomischen Prinzipien verteilt sind. Man kann diese Segmente entweder elektromotorisch oder manuell verstellen. Die einfachste Version des Lattenrostes ist der Rollrost. Dieser besteht ganz einfach aus Holzlatten, die mit einem Band, oft elastisch , anstelle eines Rahmens verbunden sind. Diese Art von Lattenrost bietet ganz klar weniger Liegekomfort. Rollroste findet man oft in Kindebetten, die weniger Gewicht aushalten müssen. Im Internet ist das Angebot an Lattenrosten sehr gross. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Onlinehandel auch kostenlose fachmännische Beratung anbietet.

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Was muss ich beim Kauf einer Kaltschaummatratze beachten?

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Wenn man eine Kaltschaummatratze kaufen möchte, sollte man vor allem auf das Raumgewicht achten. Durch diese Maßeinheit, welche oftmals mit RG abgekürzt wird, lässt sich angeben, wie viel Kilogramm 1 Kubikmeter des verwendeten Schaumstoffes wiegt. So lassen sich ganz klare Unterschiede der Kaltschaummatratzen feststellen. Dabei gilt, das ein höheres Raumgewicht auch gleichzeitig eine höhere Festigkeit und Formbeständigkeit bei einer Kaltschaummatratze mit sich bringt. Beim Kauf von Kaltschaummatratzen sollte man deswegen darauf achten, dass diese mindestens ein Raumgewicht von 40 RG hat. Die optimale Raumdichte für den höchsten Komfort bei einer Kaltschaummatratze ist RG 60.

Doch nicht nur das Raumgewicht sollte ausschlaggebend dafür sein, für welche Kaltschaummatratze man sich entscheidet. Auch die Höhe einer Kaltschaummatratze bestimmt letztendlich, wie bequem man in seinem Bett liegt. Wer es gerne sehr bequem hat, sollte sich am besten eine sehr hohe Kaltschaummatratze kaufen, denn je höher eine Kaltschaummatratze ist, desto punktelastischer ist sie auch. Ebenso wichtig ist es, beim Kauf von Kaltschaummatratzen auf den Querschnitt derselbigen zu achten. Je nachdem, wie aufwändig der Querschnitt ist, lässt sich daran die Qualität erkennen. Eine gute Kaltschaummatratze sollte einen aufwändigen Querschnitt haben.

Nicht weniger wichtig beim Kauf einer Kaltschaummatratze ist, dass man auf den Bezug achtet. Frottee-Bezüge werden eher bei billigeren Kaltschaummatratzen angewendet, hochwertige Kaltschaummatratzen erkennt man an behandelten Doppeltüchern, wie beispielsweise Amicor oder Microcare. Auch atmungsaktive Zellstoff-Bezüge, wie zum Beispiel Lyozell oder Lenpur sind ein Zeichen dafür, dass es sich um eine hochwertige Kaltschaummatratze handelt. Eine weitere Variante stellen Silverline-Bezüge dar. Auch diese Kaltschaummatratzen sind teuer und qualitativ hochwertig. Sie überzeugen vor allem dadurch, dass sie schlechten Geruch an der Kaltschaummatratzen verhindern, sowie Schweiß schneller abtrocknen lassen.

Möchte man eine Kaltschaummatratze in einem Fachgeschäft kaufen, sollte man ich dort von den Mitarbeitern ausgiebig beraten lassen. In der Regel sollten diese einen bereits fragen, welche Ansprüche man an eine Kaltschaummatratze stellt. Wesentlich hierbei ist der Härtegrad, der auf das Gewicht der jeweiligen Person ausgelegt ist. Unterschieden werden dabei drei verschiedene Härtegrade. Natürlich wird der Härtegrad unter anderem an dem Gewicht der Person welche auf der Matratze liegt festgemacht. Dies ist aber nicht das einzige Kriterium. Wichtig ist auch noch Sie Schafposition, Größe, Alter, Figur, Sporotlichkeit und ganz wichtig die Vorliebe wie man schlafen möchte. Daher würden wir nicht sagen Bis 80 Kg.  muss es eine Härtegrad 2 Matratze sein.

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