Lattenrost – oft unterschätzt
Wer sich zum Kauf einer neuen Matratze entschließt, der vergisst leider oft, dass auch der Lattenrost einen großen Anteil am gesunden Schlaf hat. Der Lattenrost kann mehr, als nur dafür Sorge zu tragen, dass die Matratze nicht auf dem Boden liegt. So sollten Lattenrost und Matratze optimal aufeinander abgestimmt sein, damit wir den höchstmöglichen Schlafkomfort haben und unser Körper optimal gestützt wird. Denn wenn das nicht der Fall ist, dann kann es gut sein, dass wir morgens nicht so erholt aufwachen, wie wir es sollten.
Je nachdem, welche Matratze wir haben, sollten die einzelnen Latten unseres Lattenrostes Abstände ca. 3,5 cm haben, wenn wir eine Kaltschaummatratze nutzen oder bis zu 5,00 cm, wenn wir uns für eine Taschenfederkernmatratze entschieden haben. Aber auch das Material, aus dem er gefertigt ist, sollte man beachten. So ist ein Lattenrost aus Buchenholz besser als einer aus Birkenholz. Buche bleibt länger stabil und elastisch.
Wer eine Mehrzonen-Matratze hat, kann diese bestens mit einem Mehrzonen-Lattenrost optimieren. Ein plus für das körpergerechte Einsinken der Schulterpartie und die Stütze des Hüftbereiches (besonders bei Seitenschläfern.)
Einen verstellbaren Lattenrost zu nutzen, um auch gemütlich im Bett fernzusehen, zu lesen oder auch, um unter anderem die Beine zu entlasten, sollte darauf achten, dass dieser der eigenen Körperform an Becken-, Rücken-, und Schulterzone flexibel anpassbar ist.
Vielleicht entscheiden Sie sich auch für einen Tellerrahmen-Lattenrost. Er gehört zu den neuen Entwicklungen auf dem Markt. Wie der Name schon sagt, sind hier tellerförmige Kunstoffelemente auf Federn gelagert. Diese sind extrem bewegungsfähig und können sich damit punktgenau an den Druck der Matratze anpassen. Und natürlich gibt es diese auch per Motor verstellbar und mit unterschiedlicher Zonenanzahl.
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