Härtegrad bei Matratzen
Matratzen werden in den unterschiedlichsten Variationen angeboten. Taschenfederkernmatratzen, Kaltschaummatratzen, Latexmatratzen, Federkernmatratzen. Und diese dann auch noch mit 3 Zonen, 5 Zonen, 7 Zonen und in den verschiedenen Härtegraden. Früher hieß es immer, auf harten Matratzen schlafen wäre gesund. Heute geht es eher um die Flexibilität und die beste Körperanpassung. Und wenn man sich zu diesem Thema informiert, dann findet man meistens 3 Angaben: Härtegrade 1 – 3: weich, mittel, hart. Und auch gleich dazu gibt es Richtwerte, die meist besagen: H1 für Personen bis 60 kg Körpergewicht, H2 für Personen bis 80 Kilo Körpergewicht und H3 für Personen über 80 kg Körpergewicht. Aber oft wird vergessen, dass es sich hierbei wirklich nur um Richtwerte handelt. Denn Schlafgewohnheiten, eventuell vorhandene Rückenprobleme, das Alter und Körperform spielen eine große Rolle dabei. Deswegen ist es immer ratsam, sich die Möglichkeit zu geben, ein Probeliegen zu machen. Denn wer bisher auf einer sehr harten Matratze geschlafen hat, der wird auf einer mit Härtegrad 1 vielleicht nicht gut schlafen. Auch wenn es sich um eine Frau mit 55 Kilo handelt. Das ist nämlich auch ein Punkt, den man beachten sollte. Wie ist das bisherige Schlafverhalten. Man sollte sich also beim Kauf von neuen Matratzen nicht stur an die vorhanden Richtwerte halten. Jeder muss individuell für sich die richtige Matratze mit dem richtigen Härtegrad finden. Hier ein fiktives Beispiel: 2 Frauen, 1,74 m und 70 Kilo gewicht. Frau A ist 24 Jahre alt Frau B ist 58 Jahre alt. Frau A hat bisher hat sie immer auf sehr harten Matratzen geschlafen und entscheidet sich nach Probeliegen für Härtegrad 2. Frau B hat leichte Rückenprobleme und liegt auf der Matratze mit Härtegrad 1 am besten. Und wollten wir nun zu diesem Beispiel noch 2 Herren mit identischen Angaben dazunehmen, wäre die Verteilung vielleicht noch eine andere. Und gleich noch ein wenig schwerer wird es dadurch gemacht, dass der Härtegrad einer Matratze keine allgemeingültige Norm ist. So können Matratzen von Hersteller X mit H2 härter sein als jene des Herstellers Y. Und wenn Sie ihren Schlafplatz mit ihrem Partner teilen, dann sollten sie ggf. 2 unterschiedliche Matratzen kaufen, damit sie beide morgens ausgeruht und ohne Rückenschmerzen aufwachen.
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