Das neue Wasserbett
Sehr lange Zeit habe ich mich gegen die Anschaffung eines Wasserbettes gesträubt. Die vielen verschiednen Systeme auf dem Markt haben mir das Gefühl gegeben, man müsse erst studieren, bevor man sich eines zulegen kann. Außerdem war immer die Rede von Statik und genauen Berechnungen, ob der Boden wo es stehen soll, das Ganze aushält. Je älter unser Ehebett wurde, desto schlimmer wurden aber auch unsere morgendlichen Wehwehchen, mit denen wir zu kämpfen hatten. Jeder der ein altes Lattenrost und eine noch ältere Matratze hat, weiß wovon ich hier rede. Es war dann also Zeit für ein neues Bett und so ließ ich mich von meiner Frau dazu überreden, zu einem Berater für Wasserbetten zu gehen. Plötzlich war alles ganz einfach. Wir konnten unser Bettgestell sogar behalten. Statt der Lattenroste mussten nur Platten eingesetzt werden, einige Winkel zur Stabilisierung montiert und alle scharfen Kanten „entschärft“ werden. Für mich entscheidend war jedoch, das Doppelkammer-System. In zwei getrennten Kammern und mit zwei verschiednen Heizkreisläufen können meine Frau und ich nun optimal Schlafen. Da ich etwas fester beisammen bin, füllte der Fachmann meine Seite etwas mehr voll, als die meiner schlanken Frau. Genau davor hatte ich eigentlich am meisten Angst, denn in einem Wellness- Urlaub hatten wir schon mal in einem Einkammer-Wasserbett geschlafen und immer wenn ich mich im Schlaf gedreht bzw. bewegt habe, war bei meiner Frau hoher Seegang angesagt, sprich: Sie wurde immer aus dem Schlaf gerissen und war am folgenden Tag gerädert. Mit dem neuen Bett haben wir dieses Problem nicht, trotzdem können wir aber noch Arm in Arm einschlafen. Ich kann nur jedem empfehlen, bevor man eine solche Investition macht, sich gut beraten zu lassen.
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